Bad Harzburger Sagenbuch neu aufgelegt

Bad Harzburger Sagenbuch neu aufgelegt

Ein sagenhafter Burgberg-Bestseller

„Sagenhafte Geschichte * Sagenhafte Geschichten – Die Sagen der Harzsagenhalle auf dem Bad Harzburger Burgberg“ ist der Titel eines märchenhaften Buches, in dem Sonja Weber die alten Harzer Sagen neu erzählt – und für einen lokalen Bestseller sorgte. Nun hat die Bad Harzburg-Stiftung als Retterin und „Betreiberin“ des Harzsagenschein der Bildhauer Eduard und Franz Bergmann (Vater und Sohn) noch einmal 500 Exemplare aufgelegt.

Seit 2014 präsentiert die Bad Harzburg-Stiftung nach aufwändiger Restaurierung den in den 1930er Jahren entstandenen Harzsagenschrein wieder in der Harzsagenhalle auf dem Burgberg.

Vom Start weg, parallel zur Sanierung des Harzsagenschreins und zur Wiedereröffnung der Harzsagenhalle im August 2014, waren die sagenhaften Geschichten rund um die Geschichten des Schreins vor allem bei Besuchern der Harzsagenhalle auf dem Burgberg sehr gefragt. Mehr als 1400 Exemplare fanden neue Fans, davon wurden nahezu 1000 Bücher direkt in der Harzsagenhalle verkauft.

Verantwortlich für den Erfolg war zum einen die Nähe zur lokalen Attraktion auf dem Bad Harzburger Hausberg, zum anderen aber ohne Frage auch die Konzeption des Buches, zu dem Sonja Weber die Texte und Luca Weber die Illustrationen beisteuerte. Die Autorin beließ es nicht dabei, „nur“ märchenhafte Sagen zu erzählen. Zu jeder Sage gibt es Basteltipps oder Rezepte und ein Plus an Hintergrundwissen. Was die Bücher zu sagenhaften Mitbringseln für die ganze Familie macht.

Die dritte Auflage von „Sagenhafte Geschichte * Sagenhafte Geschichten – Die Sagen der Harzsagenhalle auf dem Bad Harzburger Burgberg“ ist bereits wieder gut nachgefragt. Und diese Nachfrage dürfte sich noch steigern, wenn am 6. April die Harzsagenhalle zum ersten Mal in diesem Jahr ihre Pforten öffnet. Bis zum 31. Oktober ist die Harzsagenhalle dann wieder an Sonn- und Feiertagen von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Sonderführungen können unabhängig davon unter (05322) 6523 angefragt werden.

Das Buch „Sagenhafte Geschichte * Sagenhafte Geschichten – Die Sagen der Harzsagenhalle auf dem Bad Harzburger Burgberg“ ist für 7,00 Euro in der Harzsagenhalle, in der BÜCHER-HEIMAT und in der Tourist-Information erhältlich.

Musikstipendien sind gefragt

Musikstipendien sind gefragt

Ein Projekt wird in den höchsten Tönen gelobt

Musikstipendien für die Ausbildung Bad Harzburger Nachwuchsinterpreten an der Kreismusikschule hat die Bad Harzburg-Stiftung im vergangenen Jahr erstmals vergeben. Mit großem Erfolg, denn die Nachfrage ist ebenso wie der Kostendruck, dem viele Eltern ausgesetzt sind, ist nicht minder groß. Mittlerweile sind es sieben junge Musikerinnen und Musiker, die ihre Ausbildung dank der Unterstützung der Bad Harzburg-Stiftung an der Kreismusikschule fortsetzen können – womit sie im Wortsinn dafür sorgen, dass das Projekt in den höchsten Tönen gelobt wird.

Die Aktion läuft damit ähnlich erfolgreich an, wie es vor nunmehr 17 Jahren eine andere Nachwuchsförderung der Bürgerstiftung vorexerziert hat: „Kinder in die Sportvereine“ startete 2008, seither flossen alles in allem rund 50.000 Euro in die sportliche Nachwuchsförderung, von der einige hundert junge Bad Harzburgerinnen und Bad Harzburger profitieren.

Spenden willkommen

Ermöglicht haben diese großartige Bilanz natürlich Zustiftungen und Spenden aus der Bürgerschaft. Einige Spenderinnen und Spender sind dankenswerterweise regelmäßig mit von der Partie, stützen die „Kinder in die Sportvereine“ Jahr für Jahr.

Kontinuität in der Förderung, dieses Ziel verfolgt die Bad Harzburg-Stiftung selbstverständlich auch mit Blick auf die Musikstipendien. Eine erste namhafte Zuwendung, die den Fortbestand des Projekts absichern hilft, stimmt optimistisch. Wobei nicht verhohlen wird, dass auf weitere Spenderinnen und Spender gehofft wird, die dem Unterfangen der Stiftung zusätzlich Rückenwind geben können.

Spenden können unter dem Stichwort „Musikstipendium“ auf das Konto der Bad Harzburg-Stiftung bei der Harzer Volksbank eG unter der IBAN: DE15 8006 3508 5005 7251 00 eingezahlt werden. Spendenquittungen werden ausgestellt.

Junge Bad Harzburger Nachwuchskünstlerinnen und -künstler (und deren Familien), die sich für das im August 2025 beginnende Musikschuljahr um ein Stipendium bewerben möchten, können Anträge bereits jetzt per E-Mail oder per Post (Golfstraße 11, 38667 Bad Harzburg) stellen.

Paten für Obstbäume gesucht

Paten für Obstbäume gesucht
Streuobstwiesen sind eine Bereicherung für die Natur und auch optisch und kulinarisch ein Gewinn. Symbolbild: Pixabay

Gute Idee braucht anfangs Hilfestellung

Bad Harzburg-Stiftung und Stadt Bad Harzburg gehen Streuobstwiesen-Projekt am Heiligenholz an

„Streuobstwiesen sind die Korallenriffe Mitteleuropas“, so hebt das „Netzwerk Blühende Landschaft“ die Bedeutung der Streuobstwiesen. Sie seien, so auch BUND und Nabu, „wertvoller Bestandteil einer artenreichen Kulturlandschaft – und sie liefern uns gesundes, regionales Obst“. Viele gute Gründe für die Bad Harzburg-Stiftung im Schulterschluss mit der Stadt Bad Harzburg eine solche Streuobstwiese Am Heiligenholz (Bolzplatz) anzulegen. Gesucht werden aber noch weitere Partner, Bürgerinnen und Bürger (oder Firmen) die in den ersten drei Jahren die Anwuchs-Patenschaft für einen Baum übernehmen.

Vorgesehen ist, dass durch die beiden Partner zunächst 20 Obstbäume angeschafft sowie im Herbst 2025 angepflanzt werden. Haben die Obstbäume damit sozusagen Wurzeln geschlagen, steht die erforderliche dreijährige Anwuchspflege an. Dabei geht es um rund 1000 Euro pro Baum.

Natürlich können Patenschaften auch gewissermaßen in Teilbeträgen übernommen werden. Wir bilden dann sozusagen „Paten-Teams“, die gemeinsam das Geld für die Anwuchspflege aufbringen. Selbstverständlich stellt die Bad Harzburg-Stiftung darüber auch Spendenbescheinigungen aus.

Der Vorstand der Bad Harzburg-Stiftung hat dem Projekt einmütig zugestimmt und hofft nun darauf, dass Patenschaften für einzelne Obstbäume übernommen werden. Wer daran Interesse hat, Artenvielfalt und Umweltschutz in Bad Harzburg unterstützen möchte, kann per Mail info@bad-harzburg-stiftung.de Kontakt zur Bürgerstiftung aufnehmen und erhält nähere Informationen.

Was sind Streuobstwiesen (Wikipedia)

Die Streuobstwiese (…) ist eine traditionelle Form des Obstbaus. Auf Streuobstwiesen stehen verstreut starkwüchsige, hochstämmige und großkronige Obstbäume meist unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Arten und Sorten. (…) Obstbäume können den Boden an Hängen vor Bodenerosion schützen. Extreme Temperaturen werden durch den Luftaustausch zwischen schattigen und besonnten Flächen abgeschwächt, und die Windgeschwindigkeit wird durch die höhere Strukturvielfalt vermindert. Mit ihren unterschiedlichen Wuchsformen, Blühzeiten und -farben und Herbstfärbungen nehmen sie auch eine gestalterische Funktion wahr und werden dadurch von der Bevölkerung gerne in der Freizeit aufgesucht. Auf extensiv bewirtschafteten Streuobstwiesen komplettiert je nach Artenzusammensetzung, Standortfaktoren und Zweitnutzung eine artenreiche Tierwelt (Fauna) die Lebensgemeinschaft (Biozönose).“

Auf Instagram Flagge zeigen

Auf Instagram Flagge zeigen

Bad Harzburg-Stiftung erweitert digitale Aktivitäten

Aus der „analogen Welt“ der Kurstadt ist die Bad Harzburg-Stiftung seit Jahrzehnten nicht mehr wegzudenken. Und obwohl die Bürgerstiftung ausschließlich in und für Bad Harzburg und die Bad Harzburger Einwohnerschaft tätig ist, ist sie seit Jahren auch mit einigem Erfolg in der „digitalen Welt“ unterwegs. Ein Bereich, in dem die Aktivitäten nun weiter ausgebaut werden, ab sofort kann man sich auch via Instagram über die vielfältigen Projekte der Bad Harzburg-Stiftung informieren. Der Vorstand freut sich über jeden „Follower“!

In dem Entschluss, nun auch die „Sozialen Medien“ zu bedienen, wurde der Vorstand auch durch die Erfahrungen bestärkt, die in den vergangenen Jahren mit der Website der Bad Harzburg-Stiftung gemacht werden konnten. Mit durchschnittlich mehr als 4000 Besuchern pro Jahr, die es auf jeweils rund 10.000 Seitenaufrufe bringen, steht die Bad Harzburg-Stiftung gut da.

Die tatsächlichen Zugriffszahlen liegen sogar noch höher, denn in die Gesamtbilanz fließt aus technischen Gründen beispielsweise die Harzsagenhalle nicht ein (in die Stiftungs-Website eingebettet, aber eigene Domain: https://harzsagenhalle.de). Dabei ist die Harzsagenhalle mit 2014 Aufrufen im Jahr 2024 ein Zugpferd – insbesondere die Seite Walpurgisnacht mit 1430 Aufrufen natürlich überwiegend im April 2024…

Ein weiteres digitales Schwergewicht, dass die Bad Harzburg-Stiftung schultert, ist die Website https://harz-history.de, die rund um das Ahrens-Bilderarchiv mit seinen mehr als 40.000 zeitgeschichtlichen Fotos weiteren privaten und Vereins-Archiven eine Heimat bietet. Im Rekordjahr 2023 schrammte Harz-History nur ganz knapp an der Marke von einer Million Seitenaufrufen vorbei.

Solche statistischen Werte sind natürlich eine gutes Fundament, um dem Auftreten der Bad Harzburg-Stiftung in der „digitalen Welt“ eine weitere Facette hinzuzufügen. Dank der Social-Media-Kenntnisse des Ende 2024 in den Vorstand berufenen Hartmut Weber könnte der Instagram-Account ein für alle Seiten lohnenswertes Projekt sein.

BÜCHER-HEIMAT spendet 11.000 Euro

BÜCHER-HEIMAT spendet 11.000 Euro

Reiche Morgengabe zum Start ins neue Jahr

Das Ehrenamt, das die Gesellschaft zusammenhält und das Leben in Bad Harzburg mit großem Einsatz noch lebenswerter macht, will die Bad Harzburg-Stiftung weiter würdigen und stärken. Wobei ein Ehrenamtlichen-Team jetzt zunächst einmal die Bürgerstiftung mit einer reichen Morgengabe bedachte: 11.000 Euro spendete die BÜCHER-HEIMAT gGmbH der Bürgerstiftung. Seit dem Start der Mitmach-Buchhandlung im April 2022 summieren sich die Spenden somit bereits auf sage und schreibe 32.000 Euro.

Überreicht wurde der symbolische Spendenscheck während des Neujahrsempfangs der BÜCHER-HEIMAT. Wobei der Stiftungs-Vorstand mit Hans-Jürgen Fleger, Thomas Kregel, Miriam Bartels, Andrea Scholz und Hartmut Weber natürlich auch nicht mit leeren Händen gekommen war. Als kleines Dankeschön für den Einsatz der Ehrenamtlichen und als Zeichen für die stetig gewachsene enge Partnerschaft wurden die Bücher-Fans mit „Harzburger Blättern“ aus der Konditorei Liersch überrascht.

In einem Dankschreiben hob der Stiftungsvorstand das „vielfältige Netzwerk zum Wohle der Menschen“ in Bad Harzburg hervor, das der gemeinsame Weg in den vergangenen drei Jahren hervorgebracht habe. So habe die Bad Harzburg-Stiftung mit Geld und Sachspenden den Start der Bücher-Heimat unterstützt, sorgt seither als „Untermieter“ mit dem Ahrens-Archiv für regelmäßige Einnahmen und ist vor allem mit Lesungen oder den Lesetüten weiter stetig an der Seite der Buchhandlung.

Umgekehrt habe das Team der BÜCHER-HEIMAT beachtliche Summen als Spenden zum Etat der Bad Harzburg-Stiftung beigesteuert. Gemeinsam sei so die Basis dafür gelegt worden, auf vielfältige Weise Gutes für die Stadt Bad Harzburg und deren Bürgerinnen und Bürger zu tun. Und die Bad Harzburg-Stiftung möchte gemeinsam mit der BÜCHER-HEIMAT das soziale Netzwerk weiter ausbauen, wird auch dank der Spenden aus der Mitmach-Buchhandlung den Aktionsreigen zur Würdigung und Stärkung des Ehrenamts weiter nachhaltig ausbauen.

Derweil ist dies natürlich nicht das einzige Vorhaben, mit dem die Bad Harzburg-Stiftung ins neue Jahr 2025 startet. Aktuell am Ball ist die Bürgerstiftung so beispielsweise bei der Aufwertung des Schlossparks durch die Überarbeitung der Galopper-Denkmale des einstigen Gestüts. Und auch das Umfeld des Grabmals des Ehepaars König, das den Stiftungsgedanken zu seiner Zeit vorlebte, soll aufgewertet werden.

Parallel dazu laufen viele Projekte und Aktionen weiter, darunter beispielsweise die zu Ostern wieder öffnende Harzsagenhalle und der Stiftungs-Dauerbrenner, die Aktion „Kinder in die Sportvereine“. Das sportliche Projekt hat derweil sein musikalisches Pendant gefunden. Die Bad Harzburg-Stiftung unterstützt Nachwuchsmusiker aus der Kurstadt, die ihre Fertigkeiten an der Kreismusikschule vervollkommnen wollen. Weitere Interessenten können sich jederzeit per Mail an info@bad-harzburg-stiftung.de melden.

Neues Gesicht im Vorstand

Neues Gesicht im Vorstand

Hartmut Weber folgt auf Werner Beckmann

Hartmut Weber (li.) folgt auf Werner Beckmann

Die Konstanz in der erfolgreichen Arbeit der Bad Harzburg-Stiftung lässt sich auch an Gesichtern festmachen: Der Vorstand um den Vorsitzenden Hans-Jürgen Fleger mit Thomas Kregel, Miriam Bartels, Andrea Scholz und Werner Beckmann agiert seit langen Jahren als ebenso engagiertes wie eingespieltes Team.

Auf der Dezember-Vorstandssitzung jedoch stand ein Wechsel an. Auf eigenen Wunsch und aus rein privaten Gründen schied Werner Beckmann aus dem Gremium aus. Zu seinem Nachfolger beriefen die verbliebenen Vorstandsmitglieder gemäß § 7 Abs. 3 der Satzung bis zur nächsten regulären Vorstandswahl im Jahr 2028 Hartmut Weber in den Vorstand.

Die Berufung erfolgte einstimmig, was nicht überraschte, denn Hartmut Weber steht der Bad Harzburg-Stiftung schon seit geraumer Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Er agierte im Beirat der Stiftung und konnte dabei dank seiner beruflichen Tätigkeit im Jugendamt des Landkreises Goslar vielfach seine Expertise einbringen.

Der Rückzug von Werner Beckmann aus der tagesaktuellen Vorstandsarbeit bedeutet unterdessen keine Abkehr des einstigen Journalisten von der Stiftung. Die Digitalisierung des Ahrens-Fotoarchivs, die Pflege der Website https://bad-harzburg-stiftung.de und der Newsletter-Versand liegt weiter in seinen Händen.

Teamgeist statt Gewalt

Teamgeist statt Gewalt

Thomas Kregel, Hans-Heinrich Haase-Fricke, Miriam Bartels, Erna Lemke und Florian Hinz tauschen sich über die „Jugger“-Ziele aus. Foto: Schlegel/Goslarsche Zeitung

Sanfte „Schlägerei“ stärkt das Miteinander

Taktik und Teamgeist, so könnte die Zielsetzung einer Aktion beschrieben werden, die die Bad Harzburg-Stiftung derzeit mit Mitteln aus dem Herrenabend im Jugendbereich fördern. Taktik und Teamgeist sollen beim Sport Jugger geschult werden und quasi spielerisch zur Gewaltprävention beigetragen. Umgesetzt wird das Vorhaben durch den Jugendtreff Bad Harzburg und dessen Kooperationspartner „Wild & Stark“. Mit knapp 3500 Euro schieben Bad Harzburg-Stiftung und Herrenabend das Projekt an.

Wie gut das Vorhaben bereits angenommen wird, davon konnten sich jetzt Hans-Heinrich Haase-Fricke als Organisator des Benefiz-Herrenabends und Miriam Bartels sowie Thomas Kregel als Vorstandsmitglieder der Bad Harzburg-Stiftung überzeugen. In der Sporthalle des Werner-von-Siemens-Gymnasiums erläuterte Stadtjugendpfleger Florian Hinz zusammen mit Erna Lemke und Jan Breitkopf von „Wild & Stark“, wie der zunächst aggressiv-martialisch wirkende Sport dazu beiträgt, Aggressionen zu kanalisieren und Gewalt vorzubeugen.

Während die Spielerinnen und Spieler mit weichen „Schlägern“ aufeinander losgingen, erläuterten die Verantwortlichen das sich nicht auf den ersten Blick erschließende Ziel. Was bei „Jugger“ bisweilen wie eine Prügelei wirken mag, strebt tatsächlich das Aufstellen gemeinsamer Regeln und ein faires Miteinander an.

Das neue Angebot wird bereits gut angenommen, neue Mitspielerinnen und Mitspieler jedoch sind jederzeit willkommen. Sie müssen sich nicht anmelden, jeweils freitags um 16.00 Uhr wird zum Jugger in die Sporthalle des Werner-von-Siemens-Gymnasiums eingeladen.

Siftung setzt mit Eselsohr Zeichen

Siftung setzt mit Eselsohr Zeichen

Abschied mit einer Preisträgerin

Wollte man es mit Dichterfürst Goethe formulieren, müsste man von „Willkommen und Abchied“ sprechen: Die BÜCHER-HEIMAT hieß die Autoren der Jugendbuchwoche 2024 im Rahmen einer gemeinsamen Lesung willkommen. Und die BÜCHER-HEIMAT verabschiedete nun bei einer Lesung die „Eselsohr“-Preisträgerin Annette Mierswa.

Ganz korrekt gesagt, ist es die Harzburger Aktion, die seit Jahrzehnten das Jugendbuch fördert und maßgeblich dafür ist, dass die Stadt Bad Harzburg den Jugendliteraturpreis „Eselsohr“ ausgelobt hat. Vor 35 Jahren war Klaus Kordon mit „Wie Spucke im Sand“ der erste Preisträger. In diesem Jahr nun konnte Annette Mierswa für „Unsere blauen Nächte“ die renommierte Auszeichnung entgegennehmen.

Die Harzburger Aktion, die Stadt(bücherei), die BÜCHER-HEIMAT und die Bad Harzburg-Stiftung, die die eigentliche Eselsohr-Trophäe finanziert, sind in den vergangenen Jahren eine ebenso feste wie starke Allianz rund um den Jugendliteraturpreis eingegangen. Ein strapazierfähiges Band, das den Preis ebenso wie den Veranstaltungsreigen an den Schulen und in der BÜCHER-HEIMAT sicher trägt.

Die Jugendbuchwoche 2024 ging nun also mit einer gut besuchten Veranstaltung in der BÜCHER-HEIMAT zu Ende. Annette Mierswa stellte dabei erneut ihr nun preisgekröntes Buch „Unsere blauen Nächte“ vor. Ein eindrücklicher Roman über die Risiken des Alkoholkonsums bei Jugendlichen … und dennoch oder gerade vor diesem Hintergrund auch eine Liebesgeschichte.

Zwei Jahre wird es nun dauern, dann können sich die Bad Harzburger erneut auf eine „Eselsohr“-Lesung freuen. Im Jahr 2026 steht wieder eine Verleihung des Jugendbuchpreises an

Annette Mierswa: „Unsere blauen Nächte“, Loewe Verlag, 240 Seiten, ISBN 9783743214545, Preis: 9,95 Euro.

Wintertreff(en) und Weihnachtskrippe

Wintertreff(en) und Weihnachtskrippe

Die Adventszeit willkommen heißen

Seit nunmehr sieben Jahren ist die Weihnachtskrippe im Rosengarten gleich neben dem Wintertreff auf dem Port-Louis-Platz fester Bestandteil der Weihnachtszeit in Bad Harzburg. Ebenso fest und sicher steht die Bad Harzburg-Stiftung dem von Marianne Schirrmeister initiierten und seit den Anfangstagen um etliche von Motorsägenschnitzer Alexander Frese geschaffenen Figuren gewachsenen Projekt zur Seite. Da liegt es nahe, dass der offizielle Start in die „Krippensaison“ alljährlich mit einem weiteren Stiftertreffen verbunden wird.

In diesem Jahr steht die offizielle Eröffnung der Weihnachtskrippe am Dienstag, 26. November 2024, an. Beginn der Eröffnung im Rosengarten ist um 17.00 Uhr. Stifter und Beiratsmitglieder treffen sich im Anschluss sozusagen um die Adventszeit willkommen zu heißen am Glühweinstand bei (Wintermarkt-)Familie Zech, die die Weihnachtskrippe ebenfalls seit Jahren vor allem bei Auf- und Abbau kräftig unterstützt.

Das meiste wird den regelmäßigen Besuchern des Treffens an der Weihnachtskrippe und auf dem gemütlichen Wintertreff der Kurstadt angenehm vertraut sein. Aber frei nach dem Motto „mehr geht immer“ wird in diesem Jahr erstmals am Eingang zur Bummelallee am Platz Stadtmitte mit einem von der Stiftung finanzierten Banner für das starke Doppel von Wintermarkt und Weihnachtskrippe geworben.

Ein Besuch am Port-Louis-Platz lohnt sich bis zum Dreikönigstag am 6. Januar 2025 immer – aber insbesondere an den Freitagabenden laden um 18.00 Uhr die Andachten an der Weihnachtskrippe dazu ein, zu entschleunigen und im Anschluss auf dem Wintertreff mit Freunden ins Wochenende zu starten.

Weitere Informationen zu „An der Krippe geDACHT“.

Saisonfinale mit starken Zahlen

Saisonfinale mit starken Zahlen

4651 Besucher in der Harzsagenhalle

„Von O bis O“, die Ostern-bis-Oktober-Regel ist im Harz nicht allein für den Autoreifenwechsel wichtig, sondern auch für Besuche in der Harzsagenhalle auf dem Burgberg. Mit dem Reformationstag endete die Saison, zu der der Harzsagenschrein zu sonn- und feiertäglichen Öffnungszeiten bestaunt werden kann. Und in diesem Jahr kann die Bad Harzburg-Stiftung endlich wieder ein Saisonfinale mit starken Zahlen vorlegen.

Die Corona-Pandemie mit Komplettschließungen oder sehr eingeschränkten Öffnungszeiten hatte in der Harzsagenhalle wie in so vielen anderen touristischen Einrichtungen lange nachgewirkt. Noch 2022 war mit Müh und Not die 3000er Besuchermarke geschafft worden (3003 Gäste).

Im Jahr 2023 konnten zwar schon wieder mehr Besucher gezählt werden, die 4000er Grenze aber wurde wieder einigermaßen deutlich verfehlt. 3826 Besucher registrierte die Bad Harzburg-Stiftung im Jahr 2023 am Harzsagenschrein.

In diesem Jahr nun fällt die Kehrtwende zu wieder besseren Bilanzen deutlich klarer aus. Mit 4651 Besuchern zeigt sich Hans-Jürgen Fleger, Vorsitzender der Bad Harzburg-Stiftung und Organisator der Harzsagenhallen-Saison, sehr zufrieden.

Erreicht wurde dieses Ergebnis an insgesamt 33 sonn- und feiertäglichen Öffnungszeiten, an denen die Harzsagenhalle in der Regel je zwei Stunden geöffnet ist. Hinzu gesellten sich sieben Sonderführungen.  Rein rechnerisch dürften so mehr als 50 Besucher pro Stunde durch das verwunschen wirkende Häuschen in Sichtweite der Canossa-Säule geführt worden sein.

Ermöglicht haben sowohl die Öffnungszeiten wie auch die Besucherzahlen einmal mehr die zum Teil aus dem Harzklub stammenden ehrenamtlichen Helfer der Bad Harzburg-Stiftung. Sie stellen sich in den Dienst der Sache, führen Besucher, erläutern den Harzsagenschrein – und sind nebenbei bisweilen wandelnde „Tourist-Informationen“, wenn auf dem Burgberg Gäste mal nicht mehr recht weiterwissen oder Wandertipps benötigen.

Wie schon in den Vorjahren hat sich die Bad Harzburg-Stiftung bei all ihren Harzsagenhallen-Helfern mit einem Beisammensein im „Aussichtsreich“ bedankt. Wobei der Stiftungsvorstand hofft, dass sich weitere Harzsagen-Guides finden. Wer Interesse hat, hier zu helfen, wendet sich an Hans-Jürgen Fleger unter der Rufnummer (05322) 6523 oder per E-Mail: hans-juergen.fleger@gmx.de.