Krippe im Rosengarten

Die Weihnachtskrippe im Rosengarten

Eine Idee, die BAD HARZBURG-STIFTUNG, ein Motorsägenkünstler und eine 2000 Jahre alte Botschaft…

Warum nicht im Rosengarten auf dem winterlich schlafenden Springbrunnen eine Weihnachtskrippe mit Figuren in Lebensgröße in Szene setzen? Am besten harztypisch geschnitzt per Motorsäge aus heimischen Stämmen. Die Harzburgerin Marianne Schirrmeister hatte die Idee und konkrete Vorstellungen: Weihnachtsbotschaft und Weihnachtsmarkt gehören doch zusammen.

Der Wintertreff mit seiner Betreiberfamilie Zech gehört seit mehr als einer Generation vom 1. Adventswochenende bis zum 6. Januar zu unserer Stadt auf den Port-Louis-Platz gleich nebenan. Im September 2016 unternahm die Initiatorin erste Schritte um ihre Krippenidee umzusetzen. Sie suchte und fand Unterstützer, besonders in der Bad Harzburg-Stiftung als zuverlässigem Partner. Die Stiftung konnte die Finanzierung durch zahlreiche Spenden von Bürgerinnen und Bürgern übernehmen und hält mit der Übernahme der Trägerschaft die Treue zum Projekt. Hinzu kamen dankenswerterweise die Kur-Tourismus-Wirtschaftsbetriebe der Stadt, der Bauhof, die Propstei Bad Harzburg mit den Gemeinden vor Ort, die Katholische Kirche Nordharz, örtliche Handwerksbetriebe und viele Einzelpersonen sowie Familie Zech. Mit dem Forstwirt Alexander Frese fand Marianne Schirrmeister einen Virtuosen an der Motorsäge, der sich von der Idee begeistern ließ und nach und nach die Harzburg-typischen Krippenfiguren schuf.

In der Advents- und Weihnachtszeit 2017 wurde die Krippe erstmals aufgestellt, zunächst mit dem Jesus-Kind in der Krippe, mit Maria, Josef, einem Engel und zwei Schafen. In den folgenden Jahren fertigte Alexander Frese weitere Figuren. Neben traditionellen Hirten auch solche mit Lokalkolorit wie einen Harzer Bergmann, eine Harzer Kiepenfrau, Wildschwein und Luchs.

„Da haben die Dornen Rosen getragen.“, heißt es in einem alten Weihnachtslied. Seit 2017 finden während der Krippensaison freitags kurze Andachten als Impulse im Rosengarten statt. Sie werden vom Arbeitskreis Ökumenischer Kirchenladen e.V. organisiert.

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