Der neue Uhlenklippenspiegel ist da

Der neue Uhlenklippenspiegel ist da

Bewährtes Produkt unter neuem Vorstand

Der neue Uhlenklippenspiegel ist erschienen. Die Nummer 147 im mittlerweile 41. Jahrgang. Seit 1986 versorgt der Harzburger Geschichtsverein (HGV) seine Leserschaft mit ebenso wissenswerten wie unterhaltsamen Beiträgen zur Harzer und vor allem Bad Harzburger Heimatgeschichte.

Mitglieder des Geschichtsvereins erhalten das Heft frei Haus, aber selbstverständlich hat auch die BÜCHER-HEIMAT kostenlose Exemplare vorrätig, um die weiterhin gute Nachfrage zu decken.  Denn die Ortsgeschichte ist ein angesagtes Thema in der Kurstadt und die Mitmach-Buchhandlung in der Herzog-Wilhelm-Straße 64c trägt diesem Umstand in vielfältiger Weise Rechnung. Bücher zur Regionalgeschichte, aber auch Harz-Kalender gehören zum festen Angebot.

Eine Rubrik, die weiter ausgebaut werden soll, erklärt Sonja Weber für die BÜCHER-HEIMAT. Schon länger laufen Gespräche mit dem Harzburger Geschichtsverein, für den die Buchhandlung den Verkauf des umfangreichen Buchbestands forcieren will. Schließlich hat sich der HGV nicht allein mit dem Uhlenklippenspiegel, sondern auch als Herausgeber wichtiger Werke zur Heimatgeschichte einen guten Namen gemacht.

Darunter sind Klassiker wie die „Aktenstücke zur Geschichte des Amtes Harzburg“, die „Beiträge zur Geschichte des Amtes Harzburg“ oder auch Friedrich Erhardts „Namen aus der Harzburger Geschichte“. Und es sind neue Einblicke in die Historie wie „Die Holz- und Pappenindustrie im Harzburger Radautal 1865 – 1961. Vom Epochenwandel in der Harzer Holzwirtschaft“ aus der Feder von Edgar Isermann oder auch Egon Knofs „Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“.

Nicht allein bei der Finanzierung einzelner Buchprojekte hat dabei die Bad Harzburg-Stiftung eng mit dem Harzburger Geschichtsverein zusammengearbeitet. Das Archiv-Team der Bürgerstiftung, das auf der Plattform Harz-History unter anderem das Ahrens-Fotoarchiv präsentiert, hat die 41 Jahrgänge des Uhlenklippenspiegels digitalisiert und unter https://blog.harz-history.de im Internet aufruf- und durchblätterbar gemacht.

Ein Angebot, das trotz der weitverbreiteten Print-Ausgabe erfreulich gut angenommen wird. Seit dem Start Ende 2024 verzeichnet die Website fast 1600 Besucher und deutlich mehr als 5000 Seitenaufrufe. Tendenz weiter steigend. Und das Blättern in den einzelnen Heften, in denen man sich bei der Lektüre gut verlieren kann, wird hierbei noch nicht einmal erfasst. Auch in der neuen 147. Ausgabe wartet der Uhlenklippenspiegel wieder mit interessanten Themen aus – beginnend mit HGV-Personalien: Redaktionsleiter Dieter Tramp verabschiedet den alten und stellt den neuen Vorstand vor.  Angekündigt wird zudem der Kalender 2027 des Harzburger Geschichtsvereins, Klaus Röttger erinnert an den Harzburger Kuhhirten Heinrich Rögener, der „Auf seine Weise Spuren in der Geschichte hinterlassen“ hat und Michael & Sven Bartsch begleiten den Weg der Gründerzeitvilla Schmiedestraße/Herzog-Wilhelm-Straße „Vom ,Ratten-Nest‘ zur Freiheit“.

Einen „Blick in den Vorgarten der Diktatur – Grenztourismus in Eckertal/Stapelburg“ wird Julius Vesting, während sich Dr. Burkhard Budde dem Jungbrunnen und der „Sehnsucht nach ewiger Jugend“ widmet. Markus Weber erinnert an den Künstler und Kunsterzieher Hans Stöhr, Elke Cerbe beschreibt „Die Sennhütte – Von der Sennerei zum historischen Baudenkmal“, Helmut Gleuel stellte die größte unterirdische Apotheke im Regensteingebirge vor, Horst Woick erläutert den Harzburger Schwibbogen und „Erotische Porzellan-Botschaften aus Bad Harzburg im Schlossmuseum Fürstenberg“ rücken Michael & Sven Bartsch ins Blickfeld.

Leseförderung eingetütet

Leseförderung eingetütet
Stolze Abc-Schützen mit ihren kunterbunten Lesetüten. Fotos: Moritz Büsching/Goslarsche-Zeitung

Starke Aktion für die Abc-Schützen

Bücher und Zubehör für den Start ins Schulleben habe alle Erstklässler der Bad Harzburger Grundschulen jetzt in „Lesetüten“ erhalten.  Koordiniert wird das Leseförderungsprojekt durch die BÜCHER-HEIMAT, finanziert durch die Bad Harzburg-Stiftung.

Organisiert hat das Leseförderungsprojekt die Interessengruppe Leseförderung im Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Bundesweit läuft das Projekt bereits seit 2011, mit großer Unterstützung der Verlage Oetinger und Arena.

Mit der Übergabe der Geschenke verbunden ist sozusagen auch ein Klassen-übergreifendes Teambuilding an den Grundschulen: Die Zweitklässler bemalen die Tüten für die Abc-Schützen kunterbunt, ehe sie an die neuen Schülerinnen und Schüler überreicht werden. Für ihren Einsatz wurden die Zweitklässler allerdings auch bedacht, sie erhielten Malbücher und Stifte von der Öffentlichen Versicherung Braunschweig.

Die Lesetüten für die Erstklässler befüllte die BÜCHER-HEIMAT, die Koordinatorin des Projekts in der Kurstadt, mit einem Lesezeichen, einem Buch für Erstleser sowie einem Türanhänger mit der Aufschrift „Komm rein zum Vorlesen!“.  Außerdem spendierte die Harzburger Aktion jedem Kind noch ein Pixibuch. Buch, Anhänger und Lesezeichen finanzierte wie schon im vergangenen Jahr die Bad-Harzburg-Stiftung. Alle zusammen bilden ein starkes Team, das die Aktion mit Leben füllt.

Die Übergabe der Lesetüten begleiteten in verschiedenen Grundschulen unter anderem Hans-Jürgen Fleger und Andrea Scholz von der Bad Harzburg-Stiftung, Stefanie Horn von der Öffentlichen Versicherung, Karl-Heinz Krückert von der Harzburger Aktion und Sonja Weber, die Leiterin der BÜCHER-HEIMAT.

Eine starke Partnerschaft

Eine starke Partnerschaft

Erneut 10.000 Euro-Spende der BÜCHER-HEIMAT

Starke Partnerschaft: BÜCHER-HEIMAT und Bad Harzburg-Stiftung mit (v.li.) Sonja Weber, Dirk Junicke, Hans-Jürgen Fleger, Andrea Scholz und Hartmut Weber.

Einen guten Vorsatz für das neue Jahr 2026 hat die BÜCHER-HEIMAT schnell gefasst: „Weiter so!“ kann die Devise nach dem Blick zurück auf die drei Jahre seit dem Start 2022 nur lauten. Bei ihrem Neujahrsempfang hatten haupt- und ehrenamtliche Mitstreiter allen Grund, ihr Projekt und vor allem auch sich selbst zu feiern.

Zu einer ordentlichen Feier gehören aber auch selbstverständlich liebe Gäste – die wiederum um so lieber kommen, wenn sie Jahr für Jahr mit einem warmen Geldregen rechnen können. Einmal mehr profitierte von der Erfolgsgeschichte der Mitmach-Buchhandlung als gemeinnütziger GmbH auch die Bad Harzburg-Stiftung und somit die Kurstadt insgesamt.

Erneut konnten Dirk Junicke und Sonja Weber von der BÜCHER-HEIMAT 10.000 Euro an Stiftungs-Vorsitzenden Hans-Jürgen Fleger überreichen. Mit dieser üppigen „Dividende“ wuchs die Gesamt-Spendensumme auf sage und schreibe 42.000 Euro.

Nun wissen natürlich auch die Spitzen der Bad Harzburg-Stiftung, was sich für gute Gäste gehört und kamen nicht mit leeren Händen. Hans-Jürgen Fleger und Hartmut Weber verteilten für den Vorstand Gutschein-Geschenke an die Mitglieder des Ehrenamtlichen-Teams der BÜCHER-HEIMAT. Es war dies mehr als eine Dankeschön-Geste, denn Würdigung und Stärkung des Ehrenamts ist nun schon im dritten Jahr ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit.

Beim Xmas-Rück als Musiker, nun als Fotograf fürs Gruppenbild: Luca Weber

Eine Facette, die auch Dirk Junicke nicht oft genug hervorheben konnte. Ohne das enorme Engagement hätte die BÜCHER-HEIMAT nicht solchen Erfolg haben können. So aber trage das Projekt nicht allein dazu bei, eine Lücke im Einzelhandelsangebot der Stadt zu schließen, sondern habe sich eindeutig und nachhaltig auch zu einem sozio-kulturellen Treffpunkt entwickelt.

Diese sei wiederum für die gesamte Stadt von großer Bedeutung, denn nur eine lebendige Innenstadt, die attraktive Angebote vorhalte, könne sich dem bundesweiten Trend der Verödung der Citys mit solchem Erfolg entgegenstemmen.

Ganz wesentlich dazu bei tragen die Ehrenamtlichen der BÜCHER-HEIMAT mit ihrem unglaublichen Veranstaltungsangebot.  Die Vielzahl und die Qualität der Lesungen, die das Team um Monika Runge organisiert, dürften in weitem Umfeld und auch in größeren Städten seinesgleichen suchen.

Eine in doppelter Hinsicht sehr spezielle Veranstaltung steht daher nun am Donnerstag, 16. April 2026, an: Mit dem „Blick vom Buch aufs Bild“ laden Hartmut Frenk, Petra Nietsch und Feline Schneider zur 100. Lesung in der BÜCHER-HEIMAT ein und feiern zugleich ein außergewöhnliches und ebenfalls sehr erfolgreiches Projekt: Die deutsche Ausgabe des Romans „Die Spur des Zaunkönigs“, erstes belletristisches Werk, das die BÜCHER-HEIMAT herausgegeben hat, erlebt bereits seine dritte Auflage.

Es gab also auch nach dem „offiziellen“ Teil des Neujahrsempfangs in der BÜCHER-HEIMAT viel zu erzählen. Und es gab ein opulentes Büffet – für das die Ehrenamtlichen selbstverständlich selbst sorgten. In jeder Hinsicht eine Mitmach-Buchhandlung…

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BÜCHER-HEIMAT spendet 11.000 Euro

BÜCHER-HEIMAT spendet 11.000 Euro

Reiche Morgengabe zum Start ins neue Jahr

Das Ehrenamt, das die Gesellschaft zusammenhält und das Leben in Bad Harzburg mit großem Einsatz noch lebenswerter macht, will die Bad Harzburg-Stiftung weiter würdigen und stärken. Wobei ein Ehrenamtlichen-Team jetzt zunächst einmal die Bürgerstiftung mit einer reichen Morgengabe bedachte: 11.000 Euro spendete die BÜCHER-HEIMAT gGmbH der Bürgerstiftung. Seit dem Start der Mitmach-Buchhandlung im April 2022 summieren sich die Spenden somit bereits auf sage und schreibe 32.000 Euro.

Überreicht wurde der symbolische Spendenscheck während des Neujahrsempfangs der BÜCHER-HEIMAT. Wobei der Stiftungs-Vorstand mit Hans-Jürgen Fleger, Thomas Kregel, Miriam Bartels, Andrea Scholz und Hartmut Weber natürlich auch nicht mit leeren Händen gekommen war. Als kleines Dankeschön für den Einsatz der Ehrenamtlichen und als Zeichen für die stetig gewachsene enge Partnerschaft wurden die Bücher-Fans mit „Harzburger Blättern“ aus der Konditorei Liersch überrascht.

In einem Dankschreiben hob der Stiftungsvorstand das „vielfältige Netzwerk zum Wohle der Menschen“ in Bad Harzburg hervor, das der gemeinsame Weg in den vergangenen drei Jahren hervorgebracht habe. So habe die Bad Harzburg-Stiftung mit Geld und Sachspenden den Start der Bücher-Heimat unterstützt, sorgt seither als „Untermieter“ mit dem Ahrens-Archiv für regelmäßige Einnahmen und ist vor allem mit Lesungen oder den Lesetüten weiter stetig an der Seite der Buchhandlung.

Umgekehrt habe das Team der BÜCHER-HEIMAT beachtliche Summen als Spenden zum Etat der Bad Harzburg-Stiftung beigesteuert. Gemeinsam sei so die Basis dafür gelegt worden, auf vielfältige Weise Gutes für die Stadt Bad Harzburg und deren Bürgerinnen und Bürger zu tun. Und die Bad Harzburg-Stiftung möchte gemeinsam mit der BÜCHER-HEIMAT das soziale Netzwerk weiter ausbauen, wird auch dank der Spenden aus der Mitmach-Buchhandlung den Aktionsreigen zur Würdigung und Stärkung des Ehrenamts weiter nachhaltig ausbauen.

Derweil ist dies natürlich nicht das einzige Vorhaben, mit dem die Bad Harzburg-Stiftung ins neue Jahr 2025 startet. Aktuell am Ball ist die Bürgerstiftung so beispielsweise bei der Aufwertung des Schlossparks durch die Überarbeitung der Galopper-Denkmale des einstigen Gestüts. Und auch das Umfeld des Grabmals des Ehepaars König, das den Stiftungsgedanken zu seiner Zeit vorlebte, soll aufgewertet werden.

Parallel dazu laufen viele Projekte und Aktionen weiter, darunter beispielsweise die zu Ostern wieder öffnende Harzsagenhalle und der Stiftungs-Dauerbrenner, die Aktion „Kinder in die Sportvereine“. Das sportliche Projekt hat derweil sein musikalisches Pendant gefunden. Die Bad Harzburg-Stiftung unterstützt Nachwuchsmusiker aus der Kurstadt, die ihre Fertigkeiten an der Kreismusikschule vervollkommnen wollen. Weitere Interessenten können sich jederzeit per Mail an info@bad-harzburg-stiftung.de melden.