Preisträgerin mit einem Eselsohr

Preisträgerin mit einem Eselsohr
Bald preisgekrönt: Danae Lake und ihr Roman „Ganz aus Splittern“. Das von einer Goldschmiedemeisterin gefertigte Eselsohr, die eigentliche „Trophäe“, steuert seit Jahren die Bad Harzburg-Stiftung bei und unterstützt damit den Jugendliteraturpreis der Kurstadt.

Stiftung unterstützt weiter den Jugendliteraturpreis

Der Jugendliteraturpreis „Bad Harzburger Eselsohr“ geht 2026 an die Autorin Danae Lake für ihr Buch „Ganz aus Splittern“. Die zwölfköpfige Jury (je sechs Erwachsene und Jugendliche) aus Bad Harzburger Bürgern hat sich jetzt auf diesen Titel verständigt. Die feierliche Preisverleihung wird am Freitag, 2. Oktober, im Bündheimer Schloss stattfinden, bereits am Donnerstag, 1. Oktober, liest Danae Lake ab 19.00 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT aus ihrem Roman.

Das „Bad Harzburger Eselsohr“ wird seit 1989 alle zwei Jahre von der Stadt Bad Harzburg verliehen. Preistrophäe ist das „Bad Harzburger Eselsohr“ in Silber, entworfen und „PreisträgerIn-individuell“ in Handarbeit gefertigt von der Goldschmiedemeisterin Katrin Erben. Mit der Übernahme der Kosten unterstützt die Bad Harzburg-Stiftung seit Jahren den Jugendliteraturpreis.

Zusätzlich ist der Preis mit 2000 Euro dotiert. Mit dem Eselsohr sollen herausragende Werke der Jugendliteratur ausgezeichnet und auf Neuerscheinungen der Literatur für Jugendliche aufmerksam gemacht werden.

Die Jury hat sich für diesen Titel entschieden, weil man sich gerade als Jugendlicher einerseits sehr gut in die Hauptfigur hineinversetzen kann, andererseits Lebenssituationen vorgestellt bekommt, von denen viele Jugendliche nichts mitbekommen.  Die Geschichte transportiert viele wichtige Themen wie häusliche Gewalt, soziale Ungleichheit, Bildungsgerechtigkeit, aber auch Freundschaft und Zusammenhalt. Das Buch ist ein bemerkenswert konzipiertes Erstlingswerk einer jungen Autorin in einem altersgerechten, realistischen und flüssigen Schreibstil.

Zum Roman

„Ganz aus Splittern“ erzählt eine bewegende Geschichte um Liebe, Freundschaft und Familie: Die 16-jährige Chrissy lebt mit ihrer Mutter und ihrem gewalttätigen Stiefvater Marcel im „Problemkiez“ und träumt von einem besseren Leben. Mehr noch, sie tut etwas dafür, indem sie sich in der Schule anstrengt, um ein gutes Abitur zu machen. Eines Tages bietet ihr die Direktorin des Heinrich-Heine-Gymnasiums die Teilnahme an einer Studie an, die den Wechsel von Schülern aus Problemvierteln an Elitegymnasien untersucht.

Chrissy lehnt zunächst ab, will kein „Sozialexperiment“ sein. Doch dann eskaliert die Lage zu Hause und sie nimmt das Angebot an. Während sie sich am Elitegymnasium einlebt, Freundschaften schließt und sich verliebt, hinterfragt sie die mysteriöse Studie. Als Marcel das Geheimnis um den Schulwechsel enthüllt, nimmt das Unheil seinen Lauf…

Zur Autorin

Danae Lake, Jahrgang 2006, sucht schon früh nach Möglichkeiten, Gesehenes und Erlebtes in Worte und Bilder zu fassen. Neben der Schule nimmt sie Schauspielunterricht, spielt in einem mehrfach preisgekrönten Kurzfilm und veröffentlicht mit neunzehn ihren ersten Roman „Ganz aus Splittern“, eine bewegende Geschichte um Freundschaft, Liebe und familiäre Beziehungen, aber auch um soziale Ungleichheit und Gewalt. Sie lebt in einer deutschen Großstadt.

Wer die Lesung mit Dane Lake in der BÜCHER-HEIMAT besuchen will:

Donnerstag, 01. Oktober 2026, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon (05322) 9059599 | Mail: 
info@die-buecherheimat.de

Und wer das Buch erwerben und lesen möchte:

Danae Lake: „Ganz aus Splittern“, Thienemann, 315 Seiten, ISBN 9783522203067, Preis: 16,00 Euro.

Rückenwind für zweites WvS-Musikvideo

Rückenwind für zweites WvS-Musikvideo
Schülerinnen und Schüler des Musikvideo-Projekts am Werner-von-Siemens-Gymnasium mit Lehrern, Yellow-Jockey-Organisatoren und Vertretern des Netzwerks „Herrenabend mit Damen“ sowie der Bad Harzburg-Stiftung. Foto: Raksch/Goslarsche Zeitung

Kreativer Schub für Open-Air-Star

Ein Musikvideo steuern Schülerinnen und Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums (WvS) auch in diesem Jahr im August zum Yellow-Jockey-Festival auf der Galopprennbahn bei. Im Fokus steht diesmal der Auftritt des Sängers Johannes Oerding am Freitag, 14. August.

Nach dem großen Erfolg des Musikvideos zum Gastspiel des Braunschweiger Sängers Bosse im vergangenen Jahr, mit dem die Schülerinnen und Schüler beim Wettbewerb „Niedersachsen-Filmklappe“ den Sonderpreis in der Kategorie Musikvideo erhielten, sind die Erwartungen hoch gesteckt. Doch die Unterstützer aus dem Premierenjahr sind erneut mit von der Partie: Finanziert wird das neue Projekt inklusive des erforderlichen Equipments in einer gemeinsamen Anstrengung vom Förderverein des Gymnasiums sowie von der Bad Harzburg-Stiftung und dem Netzwerk „Herrenabend mit Damen“.

Aktiv eingebunden in das Vorhaben sind in diesem Jahr 27 Schülerinnen und Schüler, die ihre ganze Kreativität rund um den Oerding-Song „Was wäre wenn“ einfließen lassen. Musiklehrer Ansgar Ruppert betreute den musikalischen Part, bei dem ganz bewusst auf klassische Instrumente verzichtet wurde. Stattdessen wurde auf Popcorn-Bechern, mit Basketbällen und Chipstüten zum eigenen Gesang musiziert.

Sozusagen als Produktionschef war danach auf der Galopprennbahn Kunsterzieher Steffen Glöge mit den Schülerinnen und Schülern aktiv, um mitreißende Bilder zu bewegender Musik zu schaffen. Die Schnittarbeit übernahm mit Joshua Wilm schließlich ein ehemaliger WvS-Schüler.

Das fertige Musikvideo hat mittlerweile über die Organisatoren des Yellow-Jockey-Festivals den Weg zu Johannes Oerding gefunden. Man darf gespannt sein, ob und wenn ja wie Johannes Oerding das Musikvideo in seine Live-Performance auf der Galopprennbahn am Weißen Stein einbaut.

Wer sich noch gern an das Bosse-Video aus dem Vorjahr erinnert, kann dies auf dem YouTube-Kanal der Bad Harzburg-Stiftung auffrischen.

Großes Interesse an Musikstipendien

Großes Interesse an Musikstipendien

Stiftung hat den richtigen Ton getroffen

Den richtigen Ton getroffen (und einen großen Bedarf aufgedeckt), hat die Bad Harzburg-Stiftung mit dem vor zwei Jahren gestarteten Projekt „Musikstipendien“ in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Goslar. Die Zahl der Förderanträge wächst und wächst, trotz gezielter Förderspenden sind Bürgerstiftung und Kreismusikschule so gezwungen, eine Auswahl zu treffen.

Die Anmeldefrist für das im August beginnende neue Musikschuljahr endete Mitte Juli. Sage und schreibe 24 Anträge gingen bis dahin von Familien ein, deren Kinder gern ein Instrument lernen möchten, die damit verbundenen Kosten oft aber nicht stemmen können. Fünf Antragssteller gehen auch auf Empfehlung der Kreismusikschule in eine weitere Runde, können somit ihre erworbenen Fähigkeiten vertiefen.

Über die Vergabe von 10 weiteren Stipendien, für die 19 Neubewerbungen vorliegen, wird jetzt zeitnah entschieden. Wobei die Gesamtförderung auf drei Jahre befristet ist. Insgesamt gut 8500 Euro fließen dann im kommenden Musikschuljahr in das Projekt mit den dann 15 Teilnehmern.

Wer die Aktion „Musikstipendien“ unterstützen und die Spielräume der Bad Harzburg-Stiftung auf diesem Feld erweitern möchte, kann dies mit einer Spende bewerkstelligen. Das Konto der Stiftung hat die IBAN DE15800635085005725100 bei der Harzer Volksbank eG (BIC: GENODEF1QLB). Als Überweisungszweck bitte „Musik“ angeben. Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.

Starke Bilanz und Rekorde

Starke Bilanz und Rekorde

Stiftungsvermögen überschreitet Millionengrenzen

Mit starken Zahlen wartete die Bad Harzburg-Stiftung auf der Stifterversammlung 2026 auf. Gleich zwei durchbrochene Schallmauern konnte Vorsitzender Hans-Jürgen Fleger vermelden: Die Bilanzsumme hat die 1-Million-Euro-Grenze überschritten, gestartet war die Bürgerstiftung vor gut zwei Jahrzehnten mit einem Grundstock von 30.000 Euro. Damit war die Basis gelegt, dass die Summe der Ausgaben für Projekte und Fördermaßnahmen seit Gründung bis Ende 2025 die Grenze von einer halben Million € überschritten hat.

Die Basis dafür wiederum legten die Stifterinnen und Stifter, deren Zahl von ehemals sieben Gründungsstifter 2004 auf inzwischen 48 ebenfalls deutlich gewachsen ist. „Nach Köpfen“ gleich geblieben ist derweil der schlank agierende fünfköpfige Vorstand, dem neben Hans-Jürgen Fleger, Miriam Bartels, Thomas Kregel, Hartmut Weber und Bernd Vollrodt angehören. Unterstützt wird das Team von einem in wechselnder Besetzung ebenfalls ehrenamtlich tagendem Beirat.

Vorsitzender Hans-Jürgen Fleger präsentierte eine starke Bilanz der Bad Harzburg-Stiftung.

Eingebunden werden aber auch die Stifterinnen und Stifter, zu denen im Rahmen von Stiftertreffen auch über die obligatorische Stifterversammlung hinaus Kontakt gehalten wird. Im kommenden Jahr soll dies mit einer an die einstigen Bürgerfrühstücke erinnernden Kaffeetafel im Rosengarten weiter intensiviert werden. In 2025 stand im Reigen der Stiftertreffen zunächst der Schlosspark mit den von der Stiftung sanierten Gedenksteinen für berühmte Gestütshengste im Fokus, ehe Am Heiligenholz in Golfplatz-Nähe in Kooperation mit der Stadt Bad Harzburg eine Streuobstwiese angelegt wurde.

Ein traditioneller Treffpunkt ist zum Auftakt der Weihnachtszeit zudem der Rosengarten am Wintermarkt auf dem Port-Louis-Platz, wenn dort – initiiert und organisiert von Marianne Schirrmeister – die Weihnachtskrippe aufgebaut wird. Mittlerweile ebenso ein fester und dauerhafter Bestandteil der Stiftungsarbeit wie ansonsten auch die Harzsagenhalle und das Ahrens-Fotoarchiv, das um die Zustiftung des Horst-Woick-Archivs gewachsen ist.

Derzeit trägt die Bad Harzburg-Stiftung weiterhin zur Pflege des von ihr vor Jahren sanierten Radauwasserfalls bei. Versuche, die Betreiber der angrenzenden Waldgaststätte mit ins Boot zu holen, scheiterten allerdings bislang.

Weit erfreulicher fällt da schon der Blick auf den Burgberg aus: Bei einem „Ehrenamts-speed-dating“ gelang es Hans-Jürgen Fleger, die Zahl der ehrenamtlichen Helfer an der Harzsagenhalle von elf auf 15 zu erhöhen. Womit wiederum die Zahl der Öffnungstage um etliche Samstage erweitert werden konnte. Mehr als 6000 Besucher begeisterten sich in 2025 für den Harzsagenschrein.

Ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist seit 2024 die Förderung des Ehrenamts in Bad Harzburg und der Dank an die Ehrenamtlichen.  Im ersten Jahr profitierten an Gutscheinen für den Wintermarkt die Feuerwehren, ein Jahr später waren es die aktiven Helfer der Sportvereine. Diese wiederum profitieren zudem von der seit Jahrzehnten laufenden Aktion „Kinder in die Sportvereine“.

Enorme Resonanz erfahren derzeit auch die Musikstipendien für die Kreismusikschule Goslar, mit denen die Bad Harzburg-Stiftung den Unterricht für Kinder fördert, deren Familien die Kosten ansonsten nur schwerlich stemmen könnten. Mit sieben Schülerinnen und Schülern startete die Aktion, mittlerweile liegen mehr als ein Dutzend Bewerbungen für das kommende Schuljahr vor.

Wie weitgefächert das Tätigkeitsspektrum der Bürgerstiftung ist, zeigen zwei weitere Punkte: Gefördert wurde eine Präventionsveranstaltung zur Alkohol- und Drogensucht, finanziert aus Spenden des „Herrenabends mit Damen“, seit Jahren eine ebenso verlässliche Spendenquelle wie die Bücher-Heimat gGmbH. Und mit einem Kindermusikkonzert des „HerrnH“ trug die Stiftung zum Gelingen des Salz- und Lichterfestes bei. Eine Neuauflage ist für 2027 vorgesehen.

Ad acta gelegt wurde unterdessen der Versuch, auf Anregung von Stiftern drei zusätzliche gemeinnützige Stiftungszwecke (Tierschutz, Kriminalprävention, Unterhaltung von Gedenkstätten und Friedhöfen) in die Satzung aufzunehmen. Das Stiftungsrecht setzte hier zu hohe Hürden.

Die Stifterversammlung endete mit einem Zusammenschnitt aus historischen Bad Harzburg-Filmen (1938, 1962, 1965), die die Stiftung auch auf Youtube präsentiert. Auch im Internet und in den „Sozialen Medien“ verzeichnet die Bad Harzburg-Stiftung überaus erfreuliche Zuwachszahlen.

Spaß am Sport wecken

Spaß am Sport wecken
Strahlende Gesichter auf der herrlichen Anlage des Tennisclubs Rot-Gelb Bad Harzburg im Stadtpark, als der einstige Topspieler Nicolas Kiefer zum Turnier bat.                                                    Fotos: H. Weber

Mit viel Tempo zum Tennis

Nicolas Kiefer und Gesa-Louise Dreß erläutern die NK4-Turnierform.

Während sich Alexander Zverev in Paris auf das Roland-Garros-Finale vorbereitete und mit seinem ersten Grand-Slam-Titel dem deutschen Tennis neuen Schwung geben könnte, widmete sich dieser Aufgabe der TC Rot-Geld Bad Harzburg sehr viel unmittelbarer.

Mit Unterstützung der Bad Harzburg-Stiftung und des Wirtschaftsnetzwerk „Herrenabend mit Damen“ wurde auf den Tennisplätzen am Stadtpark ein besonderes Turnier angeboten, dass Kinder und Jugendliche an den Tennissport heranführen sollte – mit Unterstützung eines echten Tennisstars: Turnierleiter Nicolas Kiefer rangierte im Jahr 2000 immerhin auf Rang 4 der Weltrangliste.

Nicolas Kiefer mit Veranstaltern und Sponsoren (v.r.): Thomas Kregel, Dirk Junicke, Miriam Bartels und Gesa-Louise Dreß.

Mittlerweile bietet der Tenniscrack, den alle Welt nur „Kiwi“ ruft, die NK4Tour (ext.) an. Ziel dieser besonderen und besonders schnellen Turnierform ist es, bei Jugend, Hobby- und Mannschaftsspielern neue Begeisterung für den Tennissport zu erzeugen und vor allem bei den Nachwuchsspielern die Faszination für den Sport neu zu erwecken.

In Bad Harzburg dürfte dies gelungen sein. Für ein gutes Dutzend Kinder und Jugendliche, die sich an der Aktion des TC Rot-Gelb beteiligten, übernahm die Bad Harzburg-Stiftung aus Mitteln des Herrenabends die Startgebühren. Völlig unbeschwert konnten so alle auf der traditionsreichen Anlage des Vereins, auf der einst auch Tennislegenden wie Gottfried von Cramm spielten, den gelben Filzkugeln nachjagen.

Eine starke Partnerschaft

Eine starke Partnerschaft

Erneut 10.000 Euro-Spende der BÜCHER-HEIMAT

Starke Partnerschaft: BÜCHER-HEIMAT und Bad Harzburg-Stiftung mit (v.li.) Sonja Weber, Dirk Junicke, Hans-Jürgen Fleger, Andrea Scholz und Hartmut Weber.

Einen guten Vorsatz für das neue Jahr 2026 hat die BÜCHER-HEIMAT schnell gefasst: „Weiter so!“ kann die Devise nach dem Blick zurück auf die drei Jahre seit dem Start 2022 nur lauten. Bei ihrem Neujahrsempfang hatten haupt- und ehrenamtliche Mitstreiter allen Grund, ihr Projekt und vor allem auch sich selbst zu feiern.

Zu einer ordentlichen Feier gehören aber auch selbstverständlich liebe Gäste – die wiederum um so lieber kommen, wenn sie Jahr für Jahr mit einem warmen Geldregen rechnen können. Einmal mehr profitierte von der Erfolgsgeschichte der Mitmach-Buchhandlung als gemeinnütziger GmbH auch die Bad Harzburg-Stiftung und somit die Kurstadt insgesamt.

Erneut konnten Dirk Junicke und Sonja Weber von der BÜCHER-HEIMAT 10.000 Euro an Stiftungs-Vorsitzenden Hans-Jürgen Fleger überreichen. Mit dieser üppigen „Dividende“ wuchs die Gesamt-Spendensumme auf sage und schreibe 42.000 Euro.

Nun wissen natürlich auch die Spitzen der Bad Harzburg-Stiftung, was sich für gute Gäste gehört und kamen nicht mit leeren Händen. Hans-Jürgen Fleger und Hartmut Weber verteilten für den Vorstand Gutschein-Geschenke an die Mitglieder des Ehrenamtlichen-Teams der BÜCHER-HEIMAT. Es war dies mehr als eine Dankeschön-Geste, denn Würdigung und Stärkung des Ehrenamts ist nun schon im dritten Jahr ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit.

Beim Xmas-Rück als Musiker, nun als Fotograf fürs Gruppenbild: Luca Weber

Eine Facette, die auch Dirk Junicke nicht oft genug hervorheben konnte. Ohne das enorme Engagement hätte die BÜCHER-HEIMAT nicht solchen Erfolg haben können. So aber trage das Projekt nicht allein dazu bei, eine Lücke im Einzelhandelsangebot der Stadt zu schließen, sondern habe sich eindeutig und nachhaltig auch zu einem sozio-kulturellen Treffpunkt entwickelt.

Diese sei wiederum für die gesamte Stadt von großer Bedeutung, denn nur eine lebendige Innenstadt, die attraktive Angebote vorhalte, könne sich dem bundesweiten Trend der Verödung der Citys mit solchem Erfolg entgegenstemmen.

Ganz wesentlich dazu bei tragen die Ehrenamtlichen der BÜCHER-HEIMAT mit ihrem unglaublichen Veranstaltungsangebot.  Die Vielzahl und die Qualität der Lesungen, die das Team um Monika Runge organisiert, dürften in weitem Umfeld und auch in größeren Städten seinesgleichen suchen.

Eine in doppelter Hinsicht sehr spezielle Veranstaltung steht daher nun am Donnerstag, 16. April 2026, an: Mit dem „Blick vom Buch aufs Bild“ laden Hartmut Frenk, Petra Nietsch und Feline Schneider zur 100. Lesung in der BÜCHER-HEIMAT ein und feiern zugleich ein außergewöhnliches und ebenfalls sehr erfolgreiches Projekt: Die deutsche Ausgabe des Romans „Die Spur des Zaunkönigs“, erstes belletristisches Werk, das die BÜCHER-HEIMAT herausgegeben hat, erlebt bereits seine dritte Auflage.

Es gab also auch nach dem „offiziellen“ Teil des Neujahrsempfangs in der BÜCHER-HEIMAT viel zu erzählen. Und es gab ein opulentes Büffet – für das die Ehrenamtlichen selbstverständlich selbst sorgten. In jeder Hinsicht eine Mitmach-Buchhandlung…

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