Eine starke Partnerschaft

Eine starke Partnerschaft

Erneut 10.000 Euro-Spende der BÜCHER-HEIMAT

Starke Partnerschaft: BÜCHER-HEIMAT und Bad Harzburg-Stiftung mit (v.li.) Sonja Weber, Dirk Junicke, Hans-Jürgen Fleger, Andrea Scholz und Hartmut Weber.

Einen guten Vorsatz für das neue Jahr 2026 hat die BÜCHER-HEIMAT schnell gefasst: „Weiter so!“ kann die Devise nach dem Blick zurück auf die drei Jahre seit dem Start 2022 nur lauten. Bei ihrem Neujahrsempfang hatten haupt- und ehrenamtliche Mitstreiter allen Grund, ihr Projekt und vor allem auch sich selbst zu feiern.

Zu einer ordentlichen Feier gehören aber auch selbstverständlich liebe Gäste – die wiederum um so lieber kommen, wenn sie Jahr für Jahr mit einem warmen Geldregen rechnen können. Einmal mehr profitierte von der Erfolgsgeschichte der Mitmach-Buchhandlung als gemeinnütziger GmbH auch die Bad Harzburg-Stiftung und somit die Kurstadt insgesamt.

Erneut konnten Dirk Junicke und Sonja Weber von der BÜCHER-HEIMAT 10.000 Euro an Stiftungs-Vorsitzenden Hans-Jürgen Fleger überreichen. Mit dieser üppigen „Dividende“ wuchs die Gesamt-Spendensumme auf sage und schreibe 42.000 Euro.

Nun wissen natürlich auch die Spitzen der Bad Harzburg-Stiftung, was sich für gute Gäste gehört und kamen nicht mit leeren Händen. Hans-Jürgen Fleger und Hartmut Weber verteilten für den Vorstand Gutschein-Geschenke an die Mitglieder des Ehrenamtlichen-Teams der BÜCHER-HEIMAT. Es war dies mehr als eine Dankeschön-Geste, denn Würdigung und Stärkung des Ehrenamts ist nun schon im dritten Jahr ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit.

Beim Xmas-Rück als Musiker, nun als Fotograf fürs Gruppenbild: Luca Weber

Eine Facette, die auch Dirk Junicke nicht oft genug hervorheben konnte. Ohne das enorme Engagement hätte die BÜCHER-HEIMAT nicht solchen Erfolg haben können. So aber trage das Projekt nicht allein dazu bei, eine Lücke im Einzelhandelsangebot der Stadt zu schließen, sondern habe sich eindeutig und nachhaltig auch zu einem sozio-kulturellen Treffpunkt entwickelt.

Diese sei wiederum für die gesamte Stadt von großer Bedeutung, denn nur eine lebendige Innenstadt, die attraktive Angebote vorhalte, könne sich dem bundesweiten Trend der Verödung der Citys mit solchem Erfolg entgegenstemmen.

Ganz wesentlich dazu bei tragen die Ehrenamtlichen der BÜCHER-HEIMAT mit ihrem unglaublichen Veranstaltungsangebot.  Die Vielzahl und die Qualität der Lesungen, die das Team um Monika Runge organisiert, dürften in weitem Umfeld und auch in größeren Städten seinesgleichen suchen.

Eine in doppelter Hinsicht sehr spezielle Veranstaltung steht daher nun am Donnerstag, 16. April 2026, an: Mit dem „Blick vom Buch aufs Bild“ laden Hartmut Frenk, Petra Nietsch und Feline Schneider zur 100. Lesung in der BÜCHER-HEIMAT ein und feiern zugleich ein außergewöhnliches und ebenfalls sehr erfolgreiches Projekt: Die deutsche Ausgabe des Romans „Die Spur des Zaunkönigs“, erstes belletristisches Werk, das die BÜCHER-HEIMAT herausgegeben hat, erlebt bereits seine dritte Auflage.

Es gab also auch nach dem „offiziellen“ Teil des Neujahrsempfangs in der BÜCHER-HEIMAT viel zu erzählen. Und es gab ein opulentes Büffet – für das die Ehrenamtlichen selbstverständlich selbst sorgten. In jeder Hinsicht eine Mitmach-Buchhandlung…

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Die Stiftung „in aller Munde“

Die Stiftung „in aller Munde“
Der Wintermarkt liefert das stimmungsvolle Ambiente für das Dankeschön der Bad Harzburg-Stiftung an die Ehrenamtlichen. Foto: CC-BY-SA | Tourismusmarketing Bad Harzburg

Starke Resonanz auf stärkende Aktion

„Die Bad Harzburg-Stiftung war in aller Munde“, resümiert Stiftungsvorstand Thomas Kregel die Zahlen der Ehrenamtsaktion, die Vorsitzender Hans-Jürgen Fleger jetzt vorlegen konnte. Seit 2024 nutzt die Bad Harzburg-Stiftung den Start in die Weihnachtskrippen- und Wintermarkt-Zeit auf eine besondere Art, um das Miteinander in der Stadt und vor allem auch das Ehrenamt zu stärken. Als Dankeschön und Anerkennung für viele zum Wohle der Gemeinschaft abgeleisteter Stunden spendiert die Stiftung aktiven Ehrenamtlichen Gutscheine für den Wintermarkt auf dem Port-Louis-Platz.

Die Freiwilligen Feuerwehren machten vor Jahresfrist den Anfang, jetzt standen die Sportvereine der Kurstadt im Fokus. Bei der Eröffnung der ebenfalls von der Stiftung geförderten Weihnachtskrippe im Rosengarten hatten die Vorstandsmitglieder Hans-Jürgen Fleger, Miriam Bartels, Thomas Kregel, Hartmut Weber und Bernd Vollrodt etlichen Vereinsvertretern „Gutscheinpakete“ (Glühwein, Bratwurst, Crêpes) für die ehrenamtlich aktiven Mitglieder überreicht.

Stiftungsvorstand und Vereinsvertreter bei der Gutschein-Übergabe an der Weihnachtskrippe. Foto: Weber

Die auf dem Wintertreff auf dem Port-Louis-Platz bei Familie Zech einzulösenden Gutscheine kamen offensichtlich gut an. Die starke Resonanz auf die Aktion der Bad Harzburg-Stiftung dokumentierte damit auch, wie sehr die ehrenamtlich Aktiven in allen Bereichen durchaus auch mal etwas „handfesteren Dank“ für ihre Arbeit zu schätzen wissen. Wenngleich noch immer „Luft nach oben“ ist, denn nicht alle Vereine der Kurstadt nahmen das Angebot in Anspruch.

Alles in allem jedoch zieht der Stiftungsvorstand um Vorsitzenden Hans-Jürgen Fleger eine überaus positive Bilanz. Womit auch gesichert sein dürfte, dass die Dankeschön-Aktion zugunsten der Ehrenamtlichen in Bad Harzburg beim Wintermarkt 2026/27 eine Fortsetzung finden dürfte. Und parallel dazu ist die Stiftung mit Vereinen und Institutionen in Gesprächen, um das für die Stadtgemeinschaft so wichtige ehrenamtliche Engagement auch auf andere Weise zusätzlich zu fördern.

Andrea Scholz verabschiedet

Andrea Scholz verabschiedet
Der Vorstand der Bad Harzburg-Stiftung mit (v.li.) Hartmut Weber, Miriam Bartels, Andrea Scholz, Hans-Jürgen Fleger und Thomas Kregel. Auf dem Foto fehlt Bernd Vollrodt.

Ein Rückzug mit Optionen

Die „Weihnachtssitzung“ lieferte den richtigen Rahmen, um Dank sagen zu können: Der Vorstand der Bad Harzburg-Stiftung um Vorsitzenden Hans-Jürgen Fleger verabschiedete Andrea Scholz aus seinen Reihen. Über Jahre hinweg hat sie in dem Gremium zum Wohl der Stadt und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger gewirkt, zum Jahresende aus persönlichen Gründen jedoch ihren Rückzug eingeleitet.

Ein Rückzug, der aber zur Freude des Stiftungsvorstands nicht endgültig und allumfassend ist. Ihre Expertise wird Andrea Scholz dem Gremium bei Bedarf weiter zur Verfügung stellen und auch einzelne Projekte der Bad Harzburg-Stiftung direkt betreuen. Dies gilt insbesondere beispielsweise für einen erneuten Auftritt des Kindermusik-Stars herrH, den die Stiftung zum Salz- und Lichterfest 2025 engagiert hatte und dessen Konzert von Kids (und Eltern) begeistert gefeiert wurde.

Auch beim Salzfest 2026 ist im Badepark ein Engagement der Bad Harzburg-Stiftung denkbar, der Überlegungen stecken allerdings noch passend zur Thematik „in den Kinderschuhen“. Ein Konzert mit herrH wird es nicht geben, der viel gefragte Künstler ist für den August 2026 bereits ausgebucht. Aber Andrea Scholz steht mit dem Management bereits für 2027 in Kontakt.

Die Verbindung von Andrea Scholz zur Bad Harzburg-Stiftung bleibt also bestehen, sodass der „Abschied“ mit einem kleinen Präsent und Blumen allen, die so lange im Vorstand Seite an Seite arbeiteten, nicht zu schwer fiel. Zumal die Bad Harzburg-Stiftung mit Bernd Vollrodt, langjähriger Geschäftsführer der Stadtwerke und der Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe in der Kurstadt, bereits einen engagierten Nachfolger gefunden hat. Ein gemeinsames „Willkommen und Abschied“ war dabei leider nicht möglich, denn Bernd Vollrodt musste wegen einer ganz besonderen Feier im Familienkreis bei der „Weihnachtssitzung“ passen.

Die Krippe und das Ehrenamt

Die Krippe und das Ehrenamt

Stiftung stärkt das Miteinander

Der Wintertreff auf dem Port-Louis-Platz ist rund ums Weihnachtsfest neben der Eisbahn einer der Bad Harzburger Treffs schlechthin. Wozu die Bad Harzburg-Stiftung gleich zum Start dreifach beiträgt: Zum einen mit der Weihnachtskrippe im Rosengarten, zum anderen mit einem Dankeschön an Ehrenamtliche und nicht zuletzt, weil der Anlass alle Jahre wieder vom Stiftungs-Vorstand genutzt wird, um gemeinsam mit Stiftern und Spendern das Jahr ausklingen zu lassen.

Räumlich eher am Rand des Geschehens, gedanklich aber der Zeit gemäß absolut im Mittelpunkt steht seit 2017 in den Wochen ums Christfest die Weihnachtskrippe, die auf eine Idee von Marianne Schirrmeister zurückgeht und dank vieler Spenden aus der Bevölkerung von Motorsägenkünstler Alexander Frese geschaffen und beständig erweitert werden konnte. Marianne Schirrmeister, Propst Jens Höfel und Bürgermeister Ralf Abrahms erinnerten zum Start, den der NIG-Chor unter Leitung von Friederike Heimerl begleitete, an diese Historie und natürlich an den Veranstaltungsreigen, der das Geschehen um die Weihnachtskrippe in den kommenden Wochen prägt.

Bis zum 2. Januar wird die Weihnachtskrippe nun vor allem wieder freitags um 18.00 Uhr ein Treffpunkt zum Innehalten und zum Austausch sein, wenn es „An der Krippe geDACHT“ heißt. Hier geht es zu einer Übersicht der Veranstaltungsreihe.

Seit 2024 nutzt die Bad Harzburg-Stiftung den Start in die Weihnachtskrippenzeit auf eine weitere Art, um das Miteinander in der Stadt und vor allem auch das Ehrenamt zu stärken. Die Freiwilligen Feuerwehren machten vor Jahresfrist den Anfang, jetzt standen die Sportvereine der Kurstadt im Fokus.

Der Vorstand der Bad Harzburg-Stiftung um Vorsitzenden Hans-Jürgen Fleger, Miriam Bartels, Thomas Kregel, Hartmut Weber und Bernd Vollrodt überreichte Vereinsvertretern „Gutscheinpakete“ (Glühwein, Bratwurst, Crêpes) für die ehrenamtlich aktiven Mitglieder. Einzulösen sind die Gutscheine auf dem Wintertreff auf dem Port-Louis-Platz.

Platz zum „Übersommern“ gesucht

Eine Sorge treibt Marianne Schirrmeister und den Stiftungs-Vorstand allerdings akut um: Für die Krippe wird dringend ein neues Quartier gesucht, in der die Figuren „übersommern“ können. Wer Lagerkapazitäten stellen kann, meldet sich bitte per Mail: info@bad-harzburg-stiftung.de.

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Große Geschichte für den Gabentisch

Große Geschichte für den Gabentisch
Die perfekte Neubeschriftung der Steine hatte die Firma Mühlbrecht-Grabmale dankenswerterweise unentgeltlich übernommen. Fotos: Beckmann

Alte Steine, neuer Glanz und ein Geschenktipp

Mit Beifall bedacht wurde das Engagement der Bad Harzburg-Stiftung schon beim ersten Bündheimer Dorf-Rundgang, als Egon Knof und Dirk Junicke im Schlosspark die endlich wieder in den Fokus gerückten und sanierten Gedenksteine für die großen Pferde der Gestütsgeschichte präsentierten. Die Nachbeschriftung der Steine hatte die Firma Mühlbrecht-Grabmale unentgeltlich übernommen.

Zusätzlich zu der Info-Tafel an der Straße Am Schlosspark soll ein weiterer „Wegweiser“ mit Informationen zu den Vollblütern von Egon Knof dazu am Parkplatz am Bündheimer Schloss installiert werden. Er führt die Besucher dann zu den nicht immer sofort zu entdeckenden Gedenk- und Grabsteinen.

Wer sich nach einem frühwinterlichen Spaziergang durch den Schlosspark nach der Betrachtung der Denkmale noch mehr für die Geschichte des Vollblutgestüts interessiert, dem kann ebenfalls dank eines Stiftungs-Projekts geholfen werden: Die Bad Harzburg-Stiftung unterstützte den Harzburger Geschichtsverein bei der Herausgabe des Knof-Buches „Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“. Erschienen ist das 224 Seiten starke und mit 341 Schwarz-Weiß- und Farbfotos reich bebilderte Buch im Verlag der Goslarschen Zeitung.

Das opulent gestaltete Werk „Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“ des Bad Harzburger Journalisten und Pferdeexperten Egon Knof trägt nicht „nur“ dazu bei, die 600-jährige Geschichte des ältesten Deutschen Vollblutgestüts zu bewahren. Das prächtige Buch macht sich auch ebenso prächtig unter dem Weihnachtsbaum auf dem Gabentisch…

Das Buch „Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“ ist selbstverständlich bei unseren Partnern in der BÜCHER-HEIMAT zum Preis von 25,00 Euro zu haben.

Archiv Horst Woick wird digitalisiert

Archiv Horst Woick wird digitalisiert

Der Fundus eines bewegten Lebens

In einem außerordentlich aktiven Leben hat der Ehrenvorsitzende des Fördervereins Historischer Burgberg, der Bergbauingenieur und einstige Kurdirektor Horst Woick, ein großes Archiv mit einem enormen Wissensfundus angehäuft. In Kooperation mit dem Ahrens-Archiv der Bad Harzburg-Stiftung, die die Unterlagen auch aufbewahrt, wird dieser Schatz durch den Förderverein Historischer Burgberg jetzt nach und nach digitalisiert und damit der Öffentlichkeit unter anderem auf der Plattform Harz-History sowie auf YouTube (Playlist: „Archiv Horst Woick Bad Harzburg“) zugänglich gemacht. Nicht fehlen dürfen die Kostbarkeiten natürlich auch auf der Website des Fördervereins, beispielsweise ein „Video-Kleinod“ wie der Film, den Michael Redlin und Horst Woick um die Burgbrunnen-Befahrung 2006 gestalteten:

Weniger Bewegtbild, dafür um so mehr Wissen transportieren die Vorträge, die der seit dem 12. November 2025 nun 92-jährige Horst Woick geschaffen hat. Das Problem: Als guter Rhetoriker hat Horst Woick Reden und eben auch Vorträge stets frei gehalten. Nach und nach werden die Folien der Präsentationen nun im Ahrens-Archiv der Bad Harzburg-Stiftung „untertitelt“ und ebenfalls auf YouTube und auf dieser Website gezeigt. Auch hier macht der Burgbrunnen, durch den Kaiser Heinrich IV. vor den Sachsen geflohen sein soll, den Anfang:

Harzsagenhalle: Starke Saison

Harzsagenhalle

Ehrenamtliches Engagement ist die Basis

Am Betrieb der Harzsagenhalle auf dem Burgberg lässt sich der Grundgedanke der Bürgerstiftungen „von Bürgern für Bürger“ sehr gut ablesen. Das ehrenamtliche Engagement vieler Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus Bad Harzburg legt die Basis für die gute Besucherbilanz: Mehr als 6000 Gäste nutzten das Angebot, den einst von der Bad Harzburg-Stiftung aufwendig restaurierten Harzsagenschrein aus den 1930er Jahren zu bestaunen.

Dabei hatte Stiftung-Vorsitzender Hans-Jürgen Fleger die Zahl der ehrenamtlichen Kräfte in diesem Jahr noch einmal deutlich erhöhen können. Er nutzte dazu das „Ehrenamts-Speed-Dating“, das die Freiwilligenagentur Goslar in Bad Harzburg angeboten hatte. Vier Betreuerinnen und Betreuer hatte Hans-Jürgen Fleger bei dieser Gelegenheit motivieren können – und das Quartett erwies sich in den Folgemonaten als besonders engagiert.

Insgesamt 16 Ehrenamtliche ermöglichten es, dass erstmals neben den Sonn- und Feiertagen auch Samstage angeboten werden konnten. So stieg die Zahl der Öffnungstage von 33 im Jahr 2024 auf stolze 43 Termine im Jahr 2025. Ein neuer Höchststand! Hinzu kamen sechs betreute Sonderführungen.

Mit dem Anstieg der Besucherzahlen von 4651 auf 6077 wuchs auch das Spendenaufkommen an. Honorierten Besucher das kostenfreie Angebot der Harzsagenhalle in 2024 noch mit 1533,87 Euro, kamen in diesem Jahr 2243,37 Euro zusammen. Übertroffen wurde dieser Wert allein in 2015 im ersten Jahr nach der Wiedereröffnung der Harzsagenhalle.

Lediglich ein „Wermutstropfen“ trübte das sehr gute Gesamtbild ein wenig: Anfang 2025 wurde ein Nachdruck des 2015 von Sonja Weber verfassten Buchs mit den Sagen der Harzsagenhalle erforderlich. Die deutlich gestiegenen Druckkosten machten eine Preiserhöhung von 5,50 auf 7,00 Euro pro Buch erforderlich – womit offensichtlich eine psychologische Grenze überschritten wurde, denn die Verkaufszahlen in der Harzsagenhalle gingen auf immerhin noch mehr als 100 Exemplare zurück.

Mit Blick auf die guten Zahlen und vor allem mit Blick auf das großartige Engagement der Ehrenamtlichen plant die Bad Harzburg-Stiftung selbstverständlich auch im Jahr 2026 wieder die Öffnung der Harzsagenhalle zumindest an den Sonn- und Feiertagen. Die Saison wird sich dabei weiter an der Formel „von O bis O“ (Ostern bis Oktober) orientieren.

Präventionstage: Starke Resonanz

Präventionstage: Starke Resonanz

Gegen die Sucht richtig geballert

Eine spezielle Brille simuliert dieFolgen von Rauschmitteln. Stiftungsvorstand Thomas Kregel stellt sich dem Test und der Erfahrung

Allein im positiven Sinn „richtig geballert“ hat es mit Blick auf die Besucherzahlen bei den Infotagen rund um das Thema Sucht, zu denen das Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar auf Initiative des Netzwerks HaLT (Hart am Limit) des Landkreises Goslar (Lukas Werk Goslar, Jugend- und Drogenberatungsstelle Goslar, Kinder- und Jugendschutz des LK Goslar und das Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar) ins Bündheimer Schloss eingeladen hatte. Ermöglicht wurde die Veranstaltungsfolge Anfang November 2025 durch die Bad Harzburg-Stiftung, die dafür gemeinsam mit dem „Herrenabend mit Damen“ Finanzmittel stellt.

Nun konnten die Organisatoren ein mehr als zufriedenstellende Bilanz ziehen. Die rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Institutionen konnten keineswegs über mangelndes Interesse klagen. An den drei Vormittagen nutzten rund 400 Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 21 Jahren aus sechs Schulen das Informationsangebot. Die Jugendlichen und Heranwachsenden hätten, so Stephanie Gobernach vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar, reges Interesse gezeigt.

Die meisten Besucherinnen und Besucher hätten die Veranstaltung als abwechslungsreich und interessant empfunden. Sie hätten Spaß gehabt, haben Wissen vermittelt bekommen und zudem für den Fall der Fälle Hilfestellen im Landkreis Goslar kennengelernt.

Gut besucht war auch der Nachmittag, dessen Angebot rund um den Vortrag von Dipl.-Psych. Sylvia Berghoff sich an Fachkräfte, Eltern und Interessierte richtete. Bis zu 60 Personen nahmen diesen Teil des Gesamtpakets wahr.

Streuobstwiese: Eine gute Idee schlägt Wurzeln

Streuobstwiese: Eine gute Idee schlägt Wurzeln
Baum pflanzen Streuobstwiese Harzburg

Spender lassen die Stadt aufblühen

Dass eine Streuobstwiese eine gute Idee ist, daran zweifelte der Vorstand der Bad Harzburg-Stiftung keine Sekunde. Die Reaktionen aus der Bevölkerung bestärken die Stiftung und die Stadt Bad Harzburg als Projektpartner in ihrem Vorhaben. Am Mittwoch, 29. Oktober 2025, wurde die Idee Wirklichkeit, wurden die ersten Obstbäume auf dem Gelände Am Heiligenholz zwischen Bolz- und Golfplatz gepflanzt.

Ermöglicht haben das Vorhaben viele Spenden aus Reihen der Stifter, aber auch von Firmen und sogar von Stammkurgästen, die das ökologisch wertvolle Projekt unterstützen wollen. Je 1000 Euro kamen so für jeden der 20 Obstbäume zusammen, damit nach der Anschaffung durch die Stadt Bad Harzburg auch die dreijährige Anwuchspflege durch die Bad Harzburger Gartenbaufirma Düe finanziert werden kann.

Ein Areal von gut 2400 Quadratmetern stellte die Stadt für die Streuobstwiese zur Verfügung und bereitete so der Idee von Miriam Bartels, Geschäftsführerin des Hotels „Braunschweiger Hof“ und Mitglied des Stiftungsvorstands, im Wortsinn den Boden. Gemeinsam mit der städtischen Klimaschutzmanagerin und Stadtplanerin Marie Scholz ging Miriam Bartels auf Grundstückssuche und tüftelte das Duo die Vorgehensweise aus.

Die Corona-Pandemie bremste das schon vor zehn Jahren erstmals in der Bad Harzburg-Stiftung angedachte Projekt zwar zwischenzeitlich aus, zu stoppen aber war das Vorhaben zum Glück nicht mehr. So können Stiftung, Stadt und Spender nun mit berechtigtem Stolz auf ihre erste Streuobstwiese verweisen. Und tragen damit zu den „Korallenriffen Mitteleuropas“ bei, wie das „Netzwerk Blühende Landschaft“ die Streuobstwiesen in ihrer ökologischen Bedeutung einstuft.

Eine Einordnung, die ohne Zweifel richtig ist. Mehr als 5000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten kämen allein in Deutschland in diesem Lebensraum vor, erklärt der Naturschutzbund (Nabu) Deutschland auf ihren Webseiten zum Thema Streuobstwiesen. Sie seien ein „wertvoller Bestandteil einer artenreichen Kulturlandschaft – und sie liefern uns gesundes, regionales Obst“.

Bis sie dieses gesunde Obst von der Streuobstwiese Am Heiligenholz (für jeden frei) ernten und genießen können, müssen sich die Bad Harzburger allerdings noch zwei bis drei Jahre gedulden. So lange dauert es, bis die vier Apfel-, drei Birnen und zwei Zwetschgenbäume sowie drei Süß- und Sauerkirschenbäume Früchte zurückspenden.

Dieses Ereignis soll dann, so Miriam Bartels, stilecht mit einem „Erntedankfest“ gefeiert werden. Und wer weiß, vielleicht liefert die Streuobstwiesen-Idee bis dahin sogar noch weitere Ableger…

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Streuobstwiese wird gepflanzt

Streuobstwiese wird gepflanzt

Stilechter Start mit Apfelkuchen

Es ist so weit, das Projekt Streuobstwiese Am Heiligenholz (Bolzplatz) geht dank vieler Unterstützerinnen und Unterstützer an den Start. Zur Pflanzung der ersten Bäume und zu vielen Informationen rund um das Projekt Streuobstwiese lädt die Bad Harzburg-Stiftung gemeinsam mit ihrem Projektpartner, der Stadt Bad Harzburg, am Mittwoch, 29. Oktober 2025, um 16.00 Uhr ein.

Gefeiert werden soll der Start der ersten Streuobstwiese mit Apfelkuchen, Kaffee und Tee. Damit davon ausreichend Vorrat geschaffen werden kann, wäre die Stiftung für eine formlose Anmeldung per E-Mail an info@bad-harzburg-stiftung.de oder in Briefform an Bad Harzburg-Stiftung, Golfstraße 11, 38667 Bad Harzburg dankbar.