Burgruine Greene mahnt das Gewissen der Welt

1951: Burgruine Greene bei Kreiensen im Leinetal mahnt das Gewissen der Welt… 

Der hochaufgerichtete Burgfried, der selbst wie ein Zeigefinger als mahnendes Überbleibsel der alten Burganlagen in Greene bei Kreiensen weit über das Leinetal zu sehen ist, erinnert in dieser Woche an das Schicksal der noch nicht heimgekehrten deutschen Kriegsgefangenen. Nach dem Einläuten der Heimkehrerwoche findet am kommenden Sonntag, wenn die brennende Fackel der deutschen Jugend im Burghof eingetroffen ist, die Abschlusskundgebung mit Beteiligung der deutschen Bundesregierung dort statt. Das Mahnmal des Heimkehrerverbandes, ein schlichtes Birkenkreuz mit der Schwurhand auf der Sandsteinplatte soll dann ständig in Deutschland und darüber hinaus in der ganzen Welt an das bittere Unrecht erinnern, bis der letzte in fremden Ländern festgehaltene deutsche Kriegsgefangene heimgekehrt ist.  Bilderdienst Ahrens, Bad Harzburg 

Hauptversammlung 1975 des Harzer Verkehrsverbandes in Osterode am Harz

6.12.1975: Hauptversammlung 1975 des Harzer Verkehrsverbandes in Osterode am Harz

Landschaftsrahmenplan für den Harz von Fremdenverkehrsexperten heftig kritisiert 

Vor der eigentlichen Hauptversammlung 1975 des Harzer Verkehrsverbandes in der neuen Stadthalle zu Osterode am Südharz hatte der Verband zu einer Arbeitstagung eingeladen. Die beiden Referate „Der Landschaftsrahmenplan Naturpark Harz und die Entwicklungsmöglichkeiten für die Fremdenverkehrswirtschaft“ von Prof. Dr. H. Wilhelm, Direktor des Instituts für Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Braunschweig, sowie *Die Deutsche Bundesbahn und der Tourismus“ von Dezernent Dr. H. Weber Bundesbahndirektion Hannover, hatten für sehr guten Besuch der Rahmen Veranstaltung gesorgt. 

In seiner Begrüßungsansprache stellte der Vorsitzende des HVV, OKD Erhard Müller aus Goalar heraus, daß nach den Untersuchungen bekannt geworden sei, bei den der Erholung dienenden Landschaftsformen sei in der Beliebtheitsskala der Touristen das Mittelgebirge unter den vordersten Plätzen zu finden. Für den HVV sei es beruhigend zu wissen, daß die Präferenz für das Mittelgebirge einen herausragenden Platz einnimmt und, zumindest in den letzten fünf Jahren keinen Schwankungen unterlag. Es bedürfe aber besonderer Anstrengungen des Harzes, wenn er sich in diesem Kreis behaupten will. Das Kur-, Erholungs- und Freizeitangebot des Harzes stützt sich auf die Landschaft. Aus der natürlichen Ausstattung des Harzes ergeben sich die verschiedenen Aufgaben von Teilgebieten des Gebirges, aber auch die Funktionen des Harzes insgesamt für die Volksgesundheit und die Erholung. 

Die Abhängigkeit des Harzer Fremdenverkehrs von der Landschaft sei offenkundig. Der Fremdenverkehr habe erhebliche Bedeutung für die Wirt schaft in diesem Raum, somit sei die Wirtschaft des Harzes auch von der Landschaft abhängig. 

In seinem Referat ging der Braunschweiger Professor Dr. Wilhelm dann konkret auf die Bedeutung des schon viel diskutierten Landschaftsrahmenplan ein. Mit wirtschaftswissenschaffentlicher Gründlichkeit nahm er zu den für den Fremdenverkehr einschneidenden Maßnahmen in diesem Rahmenplan Stellung. Zusammengefasst legte er dar, daß es gelte schon den Anfängen einer Beeinträchtigung des wirtschaftlich wichtigen Fremdenverkehr im Harz zu wehren. Neue „unberührte” Gebiete im Harz würden die *fremdenverkehrswirtschaft schwer belasten. Für die Volksgesundheit sei eine Steigerung der Fremdenverkehrszahlen um ein Drittel wichtig. 

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Eine Ausdehnung der Saison im Harz für Erholungssuchende sei unerläßlich. Dazu müsse eine Öffnung des Harzes für den Fremdenverkehr und nicht eine Einengung erwartet werden. Eine Verdammung des Autos aus demHarz würde eine Ausweisung des „liebsten Kindes“ der Bundesbürger gleich kommen und schwere Einbußen in der fremdenverkehrswirtschaft des Harzes hervorrufen. Bevor der nicht mit dem Harzer Verkehrsverband abgesprochene Landschaftsrahmenplan Naturpark Harz Gesetz werde, müßten gerade die Harzer auf die Bedeutung ihrer Wirtschaftskraft zur Erhaltung des Erholungswertes der Landschaft hinweisen. 

Starker Beifall unterstrich die Zustimmung, die alle Mitglieder des HVV und ihre Gäste den Ausführungen von Professor Wilhelm gaben. 

Für den Referenten der Deutschen Bundesbahn, Dezernent Dr. H. Weber von der DB-Direktion Hannover, war es schwer, einmal auf die Bedeutung des Tourismus nur die Bahn (20% vom Gesamterlös) hinzuweisen und dabei im 140.Jahr der Eisenbahngeschichte auf die Stillegungen unrentabler Strecken nicht vorbeireden zu können. Konkret ging es um eine der schönsten Eisenbahnstreckenabschnitte von Goslar über Wildemann nach Altenau. 

Von den Bundesbahn-Pauschalreisen, die zur Zeit noch weiter ausgebaut werden sollen, sei der Verkauf mit 504 für den Harz sehr erfreulich. Der Harz bilde auch bei den Ausflugsreisen der Bahn wegen seiner Anziehungskraft einen großen Anteil. 

Samtgemeindedirektor Dr. Linde aus Clausthal-Zellerfeld sprach in der Diskussion schon als kommender Bundestagspolitiker der SPD für den Harz in Spe und will die Eisenbahnstrecke Goslar-Altenau mit seinem Nostalgie-Wext subventioniert erhalten wissen. 

Landtagspräsident von Niedersachsen, Muller (CDU) war der Meinung, bei, Stillegungen zunächst die Bedeutung der betroffenen Gebiete für die Gesamtwirtschaft zu untersuchen. Man könne nicht für viel Geld irgendwo im Leinetal eine Schnellbahntrasse für Durchgangszüge bauen und davon dann alle Zugangsstrecken zum Harz abschneiden. 

Erfreulich war, daß in Osterode auch auch mehrere führende Harzer Gastronomen beim HVV, teils als Mitglieder, teils als Gäste waren. Aus dem Braunschweigischen Verband erklärte nach Anhören der wichtigen Referat die Familie Holste aus Schulenberg spontan ihren Beitritt als Einzelmitglied zum HVV, Vizepräsident Bruno Ziermann aus Duderstadt und Geschäftsführer Wilhelm Hulsch unterstützten den Harzer Verkehrsverband bei der Werbung auf der kommenden ITB in Berlin durch Übernahme einer Dia-Großfläche. Das Harzer Angebot der Gastronomie wird hierbei wirkungsvoll für über 1.200 DM Kosten herausgestellt. H.A. 

Blick in die neue Stadthalle von Osterode während des Referats von Prof. Dr. Wilhelm (rechts) Prof. Dr. Wilhelm 

Fotos: Bilderdienst. H. Ahrens, Bad Harzburg

Schwimmkurse

Schwimmkurse Seepferdchen
Schwimmkurse Seepferdchen

Schwimmen lernen! Sicherheit mit Spaß – und gratis!

Die Bad-Harzburg-Stiftung und der Kinderschutzbund finanzieren für alle Kinder und Jugendlichen aus Bad Harzburg Schwimmkurse mit dem MTK Bad Harzburg und bei Klaudia Himstedt. Der Förderverein Silberbornbad schenkt jedem Seepferdchen-Absolventen zudem einen Tauchring. Foto: Goslarsche Zeitung

Kletterameise

Kletterameise

Kletterameise

Eine Kletterameise ist nun ein neues Bestandteil einer AmeisenErlebnisWelt neben dem Haus der Natur. Auf Initiative der HarzVenture (Betreiberin Baumwipfelpfad) und letztendlich ermöglicht durch einen namhaften Zuschuss der Bingo-Umweltstiftung wurde kürzlich dieses Klettergerät in Form einer überlebensgroßen Ameise aufgestellt.

Aktionswoche gegen Mobbing

Aktionswoche gegen Mobbing

Aktionswoche gegen Mobbing

Ein „Highlight“ war im Juni der Besuch der Kinderbuchautorin Astrid Frank. Frau Frank hatte mit einem Buch zum Thema „Mobbing“ 2018 den Jugendliteraturpreis der Stadt Bad Harzburg gewonnen (schon von unserer Stiftung mit gesponsert) und Anfang Juni d.J. eine Woche lang Vorträge und Workshops an vier Bad Harzburger Schulen zu diesem Thema gehalten. (Quelle: Goslarsche Zeitung)

Bianca Goldmann

Bianca Goldmann

Spendenaufruf für Bianca Goldmann

Bianca Goldmann hat einen Traum, bei der ihr ein Roboter wieder auf die Beine helfen kann. Dieser Therapie ist neu und verheißungsvoll, aber auch teuer. Deswegen der Spendenaufruf, den die Bad Harzburg Stiftung gerne unterstützt. Dank einer großen Hilfs- und Spendenbereitschaft kam der für die Therapie erforderliche Betrag zusammen. Hoffen wir nun auf einen Erfolg der längerfristigen Behandlung.

Gemeinsam gärtnern

Gemeinsam gärtnern

Gemeinsam gärtnern

Das Projekt der Bad Harzburg-Stiftung „Gemeinsam Gärtnern in Hochbeeten“ in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus und der Gärtnerei Harzerfrischend Pake soll Bürger/innen mit und ohne Migrationshintergrund und deren Kinder dazu animieren, Hochbeete im Innenhof des Hauses der Kirche zu bepflanzen und zu pflegen. Schon im 1. Jahr wurde Gemüse gesät und geerntet. Fachkundige Hilfestellung erhalten die Gärtner/innen von Frau Kolmsee, die das Projekt mit Rat und Tat begleitet.

Bürgerfrühstück

Bürgerfrühstück

Bürgerfrühstück auf dem Burgberg

An einem hochsommerlichen Tage fanden sich im August 2018 rund 150 Teilnehmer auf dem Hausberg von Bad Harzburg zum Bürgerfrühstück an. Das sommerliche Flair wurde unterstrichen durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit zahlreichen musikalischen Beiträgen. Die Bürgerstiftung dankt dem Organisationsteam sowie den zahlreichen Helfern. Es war rundum eine gelungene Veranstaltung.

Weihnachtskrippe

Weihnachtskrippe
Weihnachtskrippe

Weihnachtskrippe im Rosengarten

Auf Initiative einer Stifterin hat die Bad Harzburg-Stiftung erstmals 2007 durch den Motorsägenschnitzer Alexander Frese lebensgroße Krippenfiguren anfertigen lassen, die in der Advents- und Weihnachtszeit im Rosengarten Port Louis-Platz aufgestellt und in Verbindung mit einer Illumination zu einem Besuchermagnet wurden. Die Finanzierung wurde durch Zuschüsse und insbesondere zahlreiche Sponsoren getragen. Im Rahmen der gestalterischen und statischen Möglichkeiten wurde und wird das Ensemble jährlich weiter ergänzt.

Wärmebildkamera

Wärmebildkamera

Wärmebildkamera für die Freiwillige Feuerwehr

Die Freiwilligen Feuerwehren in Bad Harzburg tragen mit hohem ehrenamtlichen Einsatz dazu bei, dass das Leben in Bad Harzburgs sicherer ist. Nicht jede Ausrüstung, die wünschenswert ist, kann jedoch aus dem städtischen Haushalt finanziert werden. Dies trifft auch auf die Wärmebildkamera zu, mit der unter anderem versteckte Brandnester aufgespürt werden können. Zusammen mit mehreren Institutionen und Unternehmen der Kurstadt finanzierte die BAD-HARZBURG-STIFTUNG die Wärmebildkamera und steuerte 1500 Euro in den Topf bei.