Eine starke Partnerschaft

Eine starke Partnerschaft

Erneut 10.000 Euro-Spende der BÜCHER-HEIMAT

Starke Partnerschaft: BÜCHER-HEIMAT und Bad Harzburg-Stiftung mit (v.li.) Sonja Weber, Dirk Junicke, Hans-Jürgen Fleger, Andrea Scholz und Hartmut Weber.

Einen guten Vorsatz für das neue Jahr 2026 hat die BÜCHER-HEIMAT schnell gefasst: „Weiter so!“ kann die Devise nach dem Blick zurück auf die drei Jahre seit dem Start 2022 nur lauten. Bei ihrem Neujahrsempfang hatten haupt- und ehrenamtliche Mitstreiter allen Grund, ihr Projekt und vor allem auch sich selbst zu feiern.

Zu einer ordentlichen Feier gehören aber auch selbstverständlich liebe Gäste – die wiederum um so lieber kommen, wenn sie Jahr für Jahr mit einem warmen Geldregen rechnen können. Einmal mehr profitierte von der Erfolgsgeschichte der Mitmach-Buchhandlung als gemeinnütziger GmbH auch die Bad Harzburg-Stiftung und somit die Kurstadt insgesamt.

Erneut konnten Dirk Junicke und Sonja Weber von der BÜCHER-HEIMAT 10.000 Euro an Stiftungs-Vorsitzenden Hans-Jürgen Fleger überreichen. Mit dieser üppigen „Dividende“ wuchs die Gesamt-Spendensumme auf sage und schreibe 42.000 Euro.

Nun wissen natürlich auch die Spitzen der Bad Harzburg-Stiftung, was sich für gute Gäste gehört und kamen nicht mit leeren Händen. Hans-Jürgen Fleger und Hartmut Weber verteilten für den Vorstand Gutschein-Geschenke an die Mitglieder des Ehrenamtlichen-Teams der BÜCHER-HEIMAT. Es war dies mehr als eine Dankeschön-Geste, denn Würdigung und Stärkung des Ehrenamts ist nun schon im dritten Jahr ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit.

Beim Xmas-Rück als Musiker, nun als Fotograf fürs Gruppenbild: Luca Weber

Eine Facette, die auch Dirk Junicke nicht oft genug hervorheben konnte. Ohne das enorme Engagement hätte die BÜCHER-HEIMAT nicht solchen Erfolg haben können. So aber trage das Projekt nicht allein dazu bei, eine Lücke im Einzelhandelsangebot der Stadt zu schließen, sondern habe sich eindeutig und nachhaltig auch zu einem sozio-kulturellen Treffpunkt entwickelt.

Diese sei wiederum für die gesamte Stadt von großer Bedeutung, denn nur eine lebendige Innenstadt, die attraktive Angebote vorhalte, könne sich dem bundesweiten Trend der Verödung der Citys mit solchem Erfolg entgegenstemmen.

Ganz wesentlich dazu bei tragen die Ehrenamtlichen der BÜCHER-HEIMAT mit ihrem unglaublichen Veranstaltungsangebot.  Die Vielzahl und die Qualität der Lesungen, die das Team um Monika Runge organisiert, dürften in weitem Umfeld und auch in größeren Städten seinesgleichen suchen.

Eine in doppelter Hinsicht sehr spezielle Veranstaltung steht daher nun am Donnerstag, 16. April 2026, an: Mit dem „Blick vom Buch aufs Bild“ laden Hartmut Frenk, Petra Nietsch und Feline Schneider zur 100. Lesung in der BÜCHER-HEIMAT ein und feiern zugleich ein außergewöhnliches und ebenfalls sehr erfolgreiches Projekt: Die deutsche Ausgabe des Romans „Die Spur des Zaunkönigs“, erstes belletristisches Werk, das die BÜCHER-HEIMAT herausgegeben hat, erlebt bereits seine dritte Auflage.

Es gab also auch nach dem „offiziellen“ Teil des Neujahrsempfangs in der BÜCHER-HEIMAT viel zu erzählen. Und es gab ein opulentes Büffet – für das die Ehrenamtlichen selbstverständlich selbst sorgten. In jeder Hinsicht eine Mitmach-Buchhandlung…

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Bündheim zeigt Zugkraft

Bündheim zeigt Zugkraft

Große Resonanz auf erste Entdeckungstour

Dirk Junicke und Egon Knof als Initiatoren waren sichtlich überwältigt angesichts des Andrangs vor dem Niedersachsenhaus des Gestüts: Mehr als 70 Bündheimerinnen und Bündheimer (und sogar etliche „Kiebitze“ aus Bad Harzburg) waren am Samstag (11.10.2025) zum „1. Bündheimer Dorf-Rundgang“ gekommen.

Gemeinsam ließen sie Geschichte und Geschichten Bündheims auf ihrem Spaziergang durch das Gestüt, am Schloss entlang zur Andreas-Kirche und durch den Schlosspark lebendig werden. Dabei erfüllte sich, was Dirk Junicke schon bei der Begrüßung vermutet hatte: „Niemand weiß so viel zu berichten, wie wir alle zusammen“.

Dass er mit dieser Einschätzung richtig lag, zeigte sich schon nach dem „Konfirmanden-Foto“ auf der Treppe des Niedersachsenhauses, als Edelgard Enderich-Lampe die Fotografen-Tradition der Familie hochhielt. Bereits vor dem eigentlichen Rundgang-Start, fanden sich auf dem Gestütshof schnell Grüppchen, die sich angeregt austauschten.

Mit dem ehemaligen GZ-Redakteur und Turf-Experten Egon Knof hatte Junicke zudem einen Mann an der Seite, der sich wie wenig andere in Bündheim und vor allem im Gestüt auskennt. Und dies, obwohl er selbst zugab, ein überzeugter Bündheimer, allerdings „mit nur zwei A zu sein“. Zum „Bündhaaamer“ hätte er im Dorf geboren sein müssen, doch seine Ortslaufbahn startete „erst“ im Kleinkindalter.

Auf dem Gestütsgelände zeigte sich natürlich, dass es auch eine Portion Neugier war, die einige „Rundgänger“ angelockt hatte. Was Junicke als neuer „Gestüts-Herr“ aus den Anlagen gemacht hat und war ihn dabei außer Auflagen der Denkmalpflege angetrieben hat, interessierte mindestens ebenso wie die Erzählungen einiger Mitwanderer, die im Gestüt gelebt und gearbeitet hatten.

Historie & Histörchen

Und da war natürlich ein Mann ganz vorn dabei: Der ehemalige Gestütsleiter Gustav Klotz plauderte gewohnt humorig aus der Bündheimer Historie und hatte selbstverständlich auch einige Histörchen parat. In der Alten Schmiede übernahm dann nahtlos Axel Breustedt, dessen mittlerweile in Westerode ansässiger Metallbau-Betrieb in Bündheim seine Wurzeln hatte.

Weitere Geschichten rund um Bündheimer Schloss, die Weinhandlung Hörnicke, die legendären Bündheimer Sommerfeste, um die Schlosskirche und den Schlosspark mit den „Schlosspark-Wächtern“ wie Franz Gaschler folgten, bis Egon Knof die Denkmäler präsentierte, die dank der Bad Harzburg-Stiftung nun wieder überarbeitet und gut sichtbar die Gestütsgeschichte und deren wichtigste Pferde dokumentiert.

Nach dem ersten Bündheimer-Dorf-Rundgang, der in munterer Kaffee-Plauderrunde wieder im Gestüt ausklang, wird es nun darum gehen, die Erinnerungen der Bündheimerinnen und Bündheimer zu sammeln, zu bewahren und zu präsentieren. Wenn die Erzähler sie dafür freigeben, sollen die Erinnerungen im Internet auf der Website Harz-History in Zusammenarbeit mit dem Ahrens-Archiv der Bad Harzburg-Stiftung und mit der BÜCHER-HEIMAT gGmbH veröffentlicht werden.

Wer dabei helfen möchte, dass seine oder ihre Erinnerungen die Zeit überdauern, kann die Geschichten per E-Mail an archiv@bad-harzburg-stiftung.de senden. Wer nicht gern tippt, kann auch mit den Handy Sprachdateien aufnehmen und versenden. Und wer es am liebsten „nach alter Väter Sitte“ erledigt, kann hand- oder maschinen-schriftliche Texte bei der Firma Junicke im Niedersachsenhaus des Gestüts abgeben.

Gern gesehen sind auch alte Fotografien, die das Bündheim von einst im Internet neu erlebbar machen. Ebenso wie aktuelle Aufnahmen, die man den historischen Fotos gegenüberstellen kann. Die Bilder werden mit der Einsendung für die Veröffentlichung freigegeben.

Drei weitere Rundgänge

Nach der Premiere am 11. Oktober sind drei  weitere Rundgänge durch die Bündheimer Geschichte mit Egon Knof und Dirk Junicke als Moderatoren vorgesehen. Der zweite Bündheimer-Dorf-Rundgang wird sich den bisherigen Planungen nach durch die Breite Straße bewegen. Der dritte Spaziergang soll durch die Dr.-Heinrich-Jasper-Straße vom Schloss bis zum Bahnhof in die Geschichte Bündheims (ent-) führen. Und beim vierten Treffen geht es dann in den Haputtchenwinkel und zum Ganterplatz.

Erster Bündheimer Dorf-Rundgang

Erster Bündheimer Dorf-Rundgang
Blick über den Schloßpark, das Gestüt und das Schloss auf Bündheim. Fotos: Ahrens-Archiv

Bündheimer Geschichte(n) bewahren

Geschichte und Geschichten in Erinnerung rufen und bewahren, dass ist das Ziel des ersten Bündheimer-Dorf-Rundgangs, zu dem die Initiatoren Dirk Junicke und Egon Knof am Samstag, 11. Oktober 2025, ins Gestüt einladen. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Niedersachsenhaus, Am Schlosspark 17.

Der Hinweis, dass es sich um den „ersten“ Rundgang handelt, kündigt bereits an, dass zwei weitere Streifzüge durch die Bündheimer Straßen und in die Bündheimer Geschichte folgen werden, um Dorf-Geschichten der letzten 100 Jahre zu sammeln. Bei der Premierenveranstaltung stehen Bündheimer Schloss, Schlosspark, Schlosskirche und das Gestüt im Fokus.

Ganz sicher wird es ein interessanter und unterhaltsamer Rundgang, an dem hoffentlich viele Bündheimerinnen und Bündheimer teilnehmen. Und deren Geschichten sollen nicht allein an diesem Nachmittag zu neuem Leben erwachen. Wenn die Erzähler sie dafür freigeben, sollen die Erinnerungen im Internet auf der Website Harz-History in Zusammenarbeit mit dem Ahrens-Archiv der Bad Harzburg-Stiftung und mit der BÜCHER-HEIMAT gGmbH.

Wer dabei helfen möchte, dass seine oder ihre Erinnerungen die Zeit überdauern, kann die Geschichten per E-Mail an archiv@bad-harzburg-stiftung.de senden. Wer nicht gern tippt, kann auch mit den Handy Sprachdateien aufnehmen und versenden. Und wer es am liebsten „nach alter Väter Sitte“ erledigt, kann hand- oder maschinen-schriftliche Texte bei der Firma Junicke im Niedersachsenhaus des Gestüts abgeben.

Gern gesehen sind auch alte Fotografien, die das Bündheim von einst im Internet neu erlebbar machen. Ebenso wie aktuelle Aufnahmen, die man den historischen Fotos gegenüberstellen kann. Die Bilder werden mit der Einsendung für die Veröffentlichung freigegeben. Unter „Geschichten“ auf Harz-History kann beobachtet werden, wie an der Sammlung gearbeitet wird – am besten am Desktop-Monitor, die Seite ist (noch) nicht für Smartphones optimiert.

Nach der Premiere am 11. Oktober sind zwei weitere Rundgänge durch die Bündheimer Geschichte mit Egon Knof und Dirk Junicke als Moderatoren vorgesehen. Der zweite Bündheimer-Dorf-Rundgang wird sich den bisherigen Planungen nach durch die Breite Straße bewegen. Und der dritte Spaziergang schließlich soll durch die Dr.-Heinrich-Jasper-Straße vom Schloss bis zum Bahnhof in die Geschichte Bündheims (ent-)führen.